Montag, 26. August 2013

BMA beantragt 20 Milliarden Baht für Monorail Projekt

Bangkok - Die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) hat bei der Regierung einen Antrag auf eine Finanzspritze von 20 Milliarden Baht gestellt, um den Bau des schon lange angekündigten, sogenannten “Grey Line“ Monorail Projekts vorantreiben zu können.

Bangkoks Gouverneur M.R. Sukhumbhand Paribatra hat die Strecke, an der das Einschienenbahn-System entstehen wird, bereits mehrfach persönlich inspiziert und erklärt, dass die Arbeiten bereits in 2 Jahren abgeschlossen sein könnten. Die „Grey Line“ wird von Vatcharapol zur Rama 9 Brücke führen und eine Verbindung zur BTS-Station Thong Lor herstellen.
Laut Gouverneur wird die „Grey Line“ erst der Anfang einer Reihe von Monorail-Verbindungen sein, die in den nächsten Jahren in Bangkok entstehen werden.
In diesem Stadium müsse die Regierung nun reagieren und zu der bereits avisierten finanziellen Unterstützung stehen, denn anderenfalls könne man den Zeitplan nicht einhalten, was sehr bedauerlich wäre, denn die „Grey Line“ werde bis zu 1 Million Pendler pro Tag befördern, sagte M.R. Sukhumbhand auf einer Pressekonferenz vor Journalisten.

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Forum für politische Reformen ohne Opposition

Bangkok - Am 25. August begann das Forum für politische Reformen, an dem über 70 Politiker und Repräsentanten verschiedener Gruppierungen teilnahmen.

Das Forum scheint aber von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil die Demokratische Partei und die People’s Alliance for Democracy (PAD) sowie eine Gruppe von 40 Senatoren das Forum boykottieren.

Premierministerin Yingluck betonte zur Eröffnung, dass man Meinungen austauschen wolle, um einen Weg aus der politischen Misere zu finden. Es sei sehr schade, dass sowohl die PAD als auch die Demokratische Partei ihre Teilnahme verweigern.
Die Demokratische Partei machte ihren Standpunkt klar, denn Oppositionsführer Abhisit Vejjajiva erklärte, dass seine Partei am Forum nicht teilnehmen werde, wenn die Regierung weiterhin versuche, das umstrittene Amnestiegesetz zu erlassen. Wenn der Gesetzentwurf nicht zurückgezogen werde, dann sei eine Teilnahme am Forum ausgeschlossen, denn die Regierung versuche, mit dem Forum ihre Legitimation zu zementieren. Das werde nicht funktionieren, so Abhisit, und der Versuch das Land auch nicht weiterbringen.

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Sonntag, 25. August 2013

Muslim-Gruppe fordert Absetzung von TV-Serie

Bangkok - Die in Bangkok ansässige Stiftung "Muslime für Frieden" forderten am Donnerstag die im Fernsehen ausgestrahlte Seifenoper (in Thai: Lakhorn) Fah Sai Jarod einzustellen, weil der Inhalt die Religion des Islams diffamieren würde.

Die Stiftung übergab Kopien einer Petition an die Bangkoker Rundfunk & Fernsehanstalten, Channel 7, dem Minister für Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) Herrn Anudith Nakornthap sowie dem Nationalen Rundfunk- und Telekommunikations-Ausschuss (NBTC).
Siam Sungvaribudh produzierte die TV-Serie Fah Sai Jarod, die abends auf Channel 7 am Montag und Dienstag übertragen wird. Wie bei vielen in Thailand ausgestrahlten Seifenopern handelt es sich um eine romantische Geschichte, diesmal mitten in der Wüste wo eine thailändische Frau namens Michelle sich in Sharif verliebt, einem königlichen Offizier in einem erfundenen Reich „Hinfara“.

 
Fah Sai Jarod oder „Wo der Himmel den Sand trifft“ wurde nach dem gleichnamigen Roman von Sopak Suwan verfasst. Die Stiftung ist der Auffassung, dass die TV-Serie die Lehren des Islam verzerrt und die Religion sowie ihre Gläubigen in einer respektlosen, abschätzigen Weise darstellt.
Der Zuschauer wird auch mit dem Glauben in die Irre geführt, dass die Religion des Islams erlaube, dass Muslime grausam gegenüber Frauen und Kindern sind. Dies würde laut der Stiftung nicht den Tatsachen entsprechen.
Die Stiftung „Muslime für Frieden“ ist daher besorgt, dass die TV-Serie unvorhergesehene Auswirkungen auf die muslimische Gemeinschaft haben könnte, wenn das ICT-Ministerium und die NBTC die Sendung nicht absetzen würden.

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Yingluck lädt VW zum Bau von Öko-Autos in Thailand ein

Bangkok - Premierministerin Yingluck Shinawatra traf sich mit Christian Klingler, Vertriebschef der Volkswagen AG, im Regierungsgebäude, um Probleme und Hindernisse bei einer möglichen Produktion von Öko-Fahrzeugen in Thailand zu diskutieren.

Bei dem Gespräch machte die Premierministerin keinen Hehl daraus, dass man es sehr begrüßen würde, wenn der deutsche Automobilhersteller sich bei der Suche nach weiteren Investitionsstandorten in Südostasien für Thailand entscheiden würde. Das Königreich habe einiges zu bieten und verfüge über viel Erfahrung bei der Produktion verschiedenster Fahrzeuge aus unterschiedlichen Ländern.
Yingluck wies darauf hin, dass von der Regierung massive Investitionen zur landesweiten Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur geplant seien, was unter anderem auch zu einer Vereinfachung der Transportmöglichkeiten führen werde.
Die Premierministerin schlug dem Vertriebschef vor, die Chancen zum Bau von Öko-Fahrzeugen in Thailand zu erkunden. Das Industrieministerium und das Gremium für Investitionen seien darauf vorbereitet, interessierten Unternehmen die bestmögliche Unterstützung beim Bau entsprechender Anlagen zukommen zu lassen.
Klingler sagte, Volkswagen wolle den Ausbau der Aktivitäten in Südostasien vorantreiben und Thailand sei aufgrund seines Potenzials im Bereich des Automobilbaus für das Unternehmen von großem Interesse.

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PAD-Führer geben auf

PAD-Führer Sondhi Limthongkulverkündete
  zusammen mit sieben weiteren  
PAD-Vorsitzenden seinen Rücktritt
Bangkok - Die Führer der People’s Alliance for Democracy (PAD) erklärten am 23. August, sie würden vom Vorsitz zurücktreten, weil sie nichts an der politischen Lage ändern könnten. Ferner wollten sie vermeiden, gegen ihre Bewährungsauflagen zu verstoßen.

In dieser „letzten Erklärung“, die von einem Sprecher der Gelbhemden verkündet wurde, heißt es, dass man versucht habe, Abgeordnete der Demokratischen Partei zu mobilisieren, damit sie zusammen mit den Gelbhemden an einer Massendemonstration teilnehmen, um die thailändische Politik zu „reformieren“, in anderen Worten, die Regierung Yingluck zu stürzen.

Selbst wenn dies gelänge, so heißt es in der Erklärung, würde ein Teufelskreis in Gang gesetzt, denn bei den dann folgenden Wahlen würde die Phuea Thai Party wieder gewinnen und Yingluck wieder Premierministerin werden.
Die PAD zeigte sich in ihrer Erklärung von der Demokratischen Partei enttäuscht, die für die Probleme in der thailändischen Politik teilweise verantwortlich sei und einer Reform im Wege stehe.

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Donnerstag, 22. August 2013

Gefälschte Waren im Wert von 1,5 Milliarden Baht vernichtet

Bangkok - Behörden haben am Mittwoch 90 Tonnen beschlagnahmter Raubkopien mit einem geschätzten Wert von fast 1,5 Milliarden Baht vernichtet. Der riesige Berg von Waren, einschließlich Kleidung, Taschen, Schuhen, Autoteilen und CDs wurde von Straßenwalzen auf dem Gelände der Crime Suppression Division in Bangkok zermalt.

Diese große Menge von beschlagnahmten Raubkopien könnte zweierlei bedeuten. Entweder sind die Razzien gegen diese Art von Waren effizienter geworden oder Personen nehmen dieses illegale Risiko in Kauf, da sie keine Angst vor dem Gesetz haben, sagte Herr Nattawut.
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An dieser außergewöhnlichen Veranstaltung nahmen der stellvertretende Handelsminister Nattawut Saikuar, Vertreter des Patentamtes, Zollverwaltung, der Abteilung für Sonderermittlungen (DSI) und der Royal Thai Police teil.
Von Januar bis Juni dieses Jahres wurden 1,78 Millionen gefälschte Produkte in 5.996 Fällen aus dem Verkehr gezogen. Der Handel mit Raubkopien ist gegenüber dem Jahr 2012 um 4% gestiegen.

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Dienstag, 20. August 2013

Toiletten auf Bahnhöfen sollen kostenlos sein

Bangkok - Transportminister Chadchart Sittipunt hat angeordnet, dass Toiletten auf Bus- und Zugbahnhöfen nicht kostenpflichtig sein dürfen. Normalerweise kostet der Toilettengang zwischen drei und fünf Baht.
 
Der Transportminister sagte, der Toilettengang dürfe nichts kosten und traf eine entsprechende Anordnung.
Der Gouverneur der staatlichen Eisenbahngesellschaft SRT, Prapat Chongsanguan, erklärte, sein Unternehmen habe Verträge mit Reinigungsfirmen abgeschlossen, denen vertraglich zugesichert sei, Gebühren für die Benutzung von Toiletten zu erheben.
Wutthichart Kalayanamit, Manager des Busunternehmens Transport Co., meinte, dass es auf Busbahnhöfen eine ähnliche Regelung gebe. Er wolle sich mit den abgeschlossenen Verträgen beschäftigen, bevor er der Anordnung des Ministers Folge leisten könne.

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