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Montag, 18. August 2014

Flut: Budget genehmigt

800 Mio. Baht Flutbudget genehmigt



Bangkok - Der Nationale Rat zur Erhaltung von Ruhe und Ordnung (NCPO) hat ein Budget in Höhe von 800 Millionen Baht für Hochwasserschutz-Projekte genehmigen lassen.

Das Geld wird zu diesem Zweck aus dem Haushaltsbudget 2015 geschöpft, während das verbliebene Budget von 2014 für die diesjährige Dürrezeit verwendet werden soll.....mehr Wochenblitz

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Plodprasop: Hochwasser in Ost-Region bis Ende November verschwunden


Bangkok - Auf einer Pressekonferenz verkündete Thailands stellvertretender Premierminister Plodprasop Suraswadi, dass alle vom Hochwasser betroffenen Teile der Ost-Region spätestens in 4 bis 5 Wochen wieder komplett trocken seien. Plodprasop begründete seine Behauptung damit, dass der Wasserspiegel des riesigen Khlong Si Yat Reservoirs, das in der besonders schlimm betroffenen Provinz Chachoengsao liegt, seit letztem Freitag täglich um 1 Million Kubikmeter Wasser sinke.

Der stellvertretende Premierminister gab zu, dass er nach seinem Besuch in Chachoengsao entsetzt gewesen sei und zugeben müsse, dass die Ostküste in den letzten Jahren noch nie so stark von Überschwemmungen heimgesucht worden sei, wie in diesem Jahr. Auch zahlreiche Distrikte der Provinzen Chonburi und Rayong hätten dieses Jahr leider mit Rekordüberschwemmungen zurechtkommen müssen. Er gehe jedoch davon aus, dass für diese beiden Provinzen inzwischen das Schlimmste überstanden sei ... vorausgesetzt, dass kein neuer Tropensturm für tagelangen Dauerregen sorge.

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Freitag, 18. Oktober 2013

Suvarnabhumi Airport auf Hochwasser bestens vorbereitet

Bangkok - Nach Abgaben des für die Flugsicherheit zuständigen Unternehmens Airport of Thailand (AoT) wurde in Bangkoks Suvarnabhumi Airport ein kompletter Hochwasser-Sicherheitscheck durchgeführt, der bestätigt habe, dass der Flughafen gegen Überflutungen bestens gewappnet sei. Nichtsdestotrotz habe man eine Notfallzentrale eingerichtet, in der alle Wetterentwicklungen rund um die Uhr beobachtet würden.


Rawewan Netrakavesna, Generaldirektor des Suvarnabhumi Airport, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass der Flughafen durch einen 23,5 Kilometer langen, 3,50 Meter hohen und 37 Meter breiten Schutzwall umgeben sei, der wiederum auf beiden Seiten von einem Abwasserkanal eingerahmt sei. 6 große, künstlich angelegte Auffangbecken mit einem Fassungsvolumen von über 4 Millionen Kubikmetern würden dafür sorgen, dass das Wasser aus den Kanälen abfließen könne.
"Für den beinahe schon unmöglichen Fall, dass diese Schutzmaßnahmen nicht ausreichen sollten, stehen uns an der südöstlichen und an der südwestlichen Seite zwei Pumpstationen mit je 4 Hochdruckpumpen zur Verfügung", betonte Herr Rawewan vor Journalisten.
Der Generaldirektor fügte zum Abschluss seiner Erklärung hinzu, niemand müsse sich in irgendeiner Weise Sorgen über Thailands wichtigsten Flughafen machen, denn es gäbe für jede Situation einen speziellen Notfallplan.

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Asok Road unter Wasser

Bangkok - Aufgrund des starken Regens blieb am Donnerstag auch die Innenstadt teilweise nicht verschont vom Hochwasser. An der Asok Road im Herzen Bangkoks stieg der Pegel kurz vor der Mittagszeit so hoch, dass viele Angestellte, die üblicherweise zur Mittagszeit aus den Büros stürmen, vom Hochwasser gestoppt wurden.


Das Wasser war teilweise kniehoch. Autos konnten die Strasse nur in langsamem Schritttempo mit Müh und Not durchfahren. Nicht so die Motorräder. Viele Motorradfahrer mussten die Fahrt abbrechen und sich einen Platz am Straßenrand suchen und warten, bis die Kanalisationen das Wasser ableiten konnte. Die Situation entspannte sich im Verlaufe des Nachmittags.

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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Tropensturm "Nari": Mehr Regen erwartet

Bangkok - Das herrschende Tiefdruckgebiet, hervorgerufen von Tropensturm "Nari", hat zu weitreichenden Niederschlägen im Nordosten und den östlichen Provinzen in Thailand geführt. Das Meteorologische Amt kündigte an, dass Nari sich in westliche Richtung bewegt und am Donnerstag die zentralen Regionen erreicht.

Der Bereich entlang des Kanals Rangsit (Pathum Thani) Richtung Osten nach Nakhon Nayok ist durch schweren Regen überschwemmt worden

Die weit verbreitenden und isolierten schweren Regenfälle werden laut einer Vorhersage im Nordosten und Osten am Freitag nachlassen. Die betroffenen Provinzen sind: Chaiyaphum, Nakhon Ratchasima, Buri Ram, Surin, Si Sa Ket, Yasothon, Roi Et, Maha Sarakham, Sa Kaew, Prachin Buri, Chachoengsao und Chon Buri.
In der Nacht zum Mittwoch hat die Hauptstadt und den umliegenden Provinzen Thailands bereits mit schweren Regenfällen und orkanartigen Stürmen zu kämpfen, die in den meisten Bereichen zu Überschwemmungen führten.
Laut dem Bangkoker Hochwasserschutz-Zentrum halten in Bangkok und den umliegenden Provinzen, wie Pathum Thani, die Niederschläge seit Mittwoch gegen ein Uhr nachts an.

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Noch sechs Wochen Hochwasser im Osten

Bangkok/Prachinburi - Vize-Premierminister Plodprasop Suraswadi, Vorsitzender der Wasserwirtschafts- und Flutkommission schätzt, dass das Hochwasser im Osten des Landes nicht vor Ende November abgepumpt werden kann.

Prachinburi kämpft bereits seit über einem Monat mit der Flut. Die Nachricht, dass die Leute dort weitere sechs Wochen im Wasser ausharren müssen, wird die Bewohner nicht begeistern. Zudem überschwemmte das aus Prachinburi ablaufende Wasser die Provinz Chachoengsao.

Premierministerin Yungluck besuchte am 15. Oktober zwei vom Hochwasser gebeutelte Provinzen

Problematisch ist das Abpumpen, weil die Tide einen Höchststand erreicht hat. Das Hochwasser wird in den Bang Pakong River abgepumpt, der ins Meer fließt. Wegen der Tide sei der Pegel des Flusses ziemlich hoch, sagte Plodprasop.
Neue Wassermassen werden wegen des Taifuns Nari erwartet. In Vietnam starben ein halbes Dutzend Menschen, die Ausläufer des Taifuns, der zu einem Tropensturm heruntergestuft wurde, führen im Nordosten Thailands zu starken Regenfällen.
Eine Unwetterwarnung wurde für folgende Provinzen ausgesprochen: Amnat Charoen, Bung Kan, Buriram, Chaiyaphum, Kalasin, Khon Kaen, Maha Sarakham, Mukdahan, Nakhon Phanom, Nakhon Ratchasima, Nong Khai, Roi Et, Sakon Nakhon, Si Saket, Surin, Ubon Ratchathani und Yasothon.
Seit dem 17. September starben durch das Hochwasser 61 Personen, erklärte der Präsident des Katastrophenschutzamtes am 15. Oktober. Insgesamt 21 Provinzen sind vom Hochwasser betroffen, hier 4377 Gemeinden in 88 Bezirken mit über 800.000 Menschen in ca. 275.000 Haushalten.

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Sonntag, 22. September 2013

Regierung hält an Staudamm-Plänen fest

Minister Plodprasop Suraswadi
Bangkok - Der Bau eines Staudammes im Mae Wong Nationalpark wird fortgesetzt, trotz Protesten von Umweltschützern, sagte der stellvertretende Premierminister Plodprasop Suraswadi am Freitag. So sieht es jedenfalls Herr Plodprasop nach dem Erhalt eines Schreibens von rund 50 Dorfbewohnern, die den Damm befürworten, die wie er daran glauben, dass Thailand weniger anfällig für Überschwemmungen wäre, sobald der Bau abgeschlossen ist.

„Die Regierung könne es sich nicht leisten, Schäden zuzulassen wie sie die Hochwasser-Katastrophe 2011 verursachte“, sagte er und fügte hinzu, dass er die Menschen verstehe, die sich dem Staudamm-Projekt widersetzen. „Ich muss ihnen für ihre Liebe zur Natur danken, aber ich liebe die Thailänder mehr.“
„Das Leben und die Sicherheit für Thais steht über anderen Dingen. Ein Wald kann wieder aufgebaut werden und Tiere können darin aufwachsen. Sollte aber eine weitere Flut kommen, gibt es keine Menschen mehr. Das Land wäre nicht in der Lage, sich zu schützen“, sagte er.

Staudamm-Gegner auf ihrem 388km langen Protestmarsch in die Hauptstadt
Staudamm-Gegner auf ihrem 388km langen Protestmarsch in die Hauptstadt
 
Der Mae Wong Staudamm wird gebaut, obwohl dieser nach einer Studie über die Folgenabschätzung für die Natur nicht genehmigt worden ist. Allerdings würde die Regierung von ihrer Entscheidung nicht abrücken, sagte Herr Plodprasop.
Der Mae Wong Staudamm ist nur eines von insgesamt 21 Projekten, die unter den Hochwasserschutz-Regelungen der Regierung mit einem Budget von 350 Milliarden Baht fallen. Herr Plodprasop ist Leiter dieses Programms.
Der Mae Wong Nationalpark umfasst ein Gebiet von fast 900 Quadratkilometern (558.750 Rai) unberührter Waldfläche in der Provinz Nakhon Sawan. Wenn der 13 Milliarden Baht teure Damm fertig gestellt ist, werden etwa 18 Quadratkilometer oder 13.260 Rai (2%) fruchtbaren Waldes im Park überschwemmt.
Umweltschützer der Seub Nakhasatien Stiftung organisierten einen Protestmarsch, der sie von Nakhon Sawan nach Bangkok führt. Sie wurden gestern in der Hauptstadt erwartet. Herr Sasin Chalermlap, Generalsekretär der Stiftung und 25 andere Umweltschutz-Gruppen haben in der vergangenen Woche eine Petition dem Amt für Natural Resources and Environmental Policy and Planning (ONEP) überreicht, in dem sie einen Baustopp des Projekts forderten und den Bericht für die Folgenabschätzung auf die Umwelt an den Verwaltungsrat für Nationale Umweltplanungen übermitteln.
Herr Sasin Chalermlap, der den Protestmarsch führt, sagte, Umweltschützer fanden die Studie fehlerhaft in dem wichtige Informationen über die ökologischen Systeme und die möglichen Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt fehlt. Es gibt auch keine soliden Beweise, dass das Projekt soziale und wirtschaftliche Vorteile bringen würde.
Herr Plodprasop sagte, dass der Damm einige Waldflächen zerstören wird, aber er würde sie wieder nachwachsen lassen. „Ich werde alle Staudamm-Gegner einladen, um bei der Wiederaufforstung mitzuhelfen. Sie bekommen Geld und einen Standort.“ Der Wald würde laut seiner Aussage rekonstruiert, noch bevor der Damm gebaut würde.
Bewohner, die den Staudamm befürworten, werden am kommenden Mittwoch eine Kundgebung vor dem Bezirksamt in Mae Wong abhalten.

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Keine Hochwasser-Krise in Bangkok

 

Bangkok - Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Bangkok mit einer weiteren Flut-Krise konfrontiert wird. Es besteht also kein Grund für Menschen in Panik zu geraten, sagte Gouverneur Sukhumbhand Paribatra am Freitag.

Die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) hat Maßnahmen ergriffen, um jeder möglichen Situation in der Hauptstadt begegnen zu können, insbesondere in allen 37 hochwassergefährdeten Gebieten.
Bangkoks Gouverneur hatte dies nach einem dringend einberufen Meeting am Freitagmorgen gegenüber der Presse mitgeteilt, denn es hatte seit Donnerstag unaufhörlich in Bangkok geregnet. Die Situation werde streng überwacht, sagte er.
Herr Adisak Khantee, Direktor der BMA-Abteilung für die Kanalisation in Bangkok, berichtete bei dem Treffen, dass es in der ganzen Hauptstadt vom späten Nachmittag am Donnerstag bis zum Freitag gegen neun Uhr morgens geregnet habe.
Es gab einige Überschwemmungen auf einer Strasse vom Nikon Makasan bis hin zum Airportlink-Bahnhof Makasan. Das Wasser musste abgepumpt werden. Die Wasserstände in verschiedenen Kanälen in den Distrikten Bang Khen, Lak Si und Don Muang stiegen aufgrund der Niederschläge rapide an und haben einige Fahrbahnen überflutet. Die Wassermenge, die der Chao Phraya Fluss aus dem Norden mit sich führt sei Normal und es gibt keinen Anlass zur Sorge, sagte Herr Adisak.
Die Wettervorhersage für leichte Regenfälle von Freitag bis Sonntag über Bangkok liegt bei über 70%.

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