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Montag, 7. Juli 2014

Reis: Skandal weitet sich aus

Reis-Skandal weitet sich aus


Sonntag, 6. Juli 2014

Korruption bei Reislagerung

Panadda: “Korruption bei Reislagerung inzwischen unbestreitbar”

Bangkok - In einem Post auf seiner Facebook-Seite erklärte M.L. Panadda Diskul, Staatssekretär des Büros des Premierministers, er sei zutiefst enttäuscht, bereits wenige Tage nach Beginn der landesweiten Kontrolle von Reislagern feststellen zu müssen, dass das tatsächliche Ausmaß an Korruption wahrscheinlich unterschätzt worden sei.

M.L. Panadda, der vom Nationalen Rat zur Erhaltung von Ruhe und Ordnung (NCPO) mit der systematischen Kontrolle der staatlichen Reislager beauftragt wurde, schrieb, dass die am Donnerstag angelaufenen, nicht angemeldeten Kontrollen bisher alles andere als gut gelaufen seien und man schon jetzt auf krasse Unterschiede zwischen den Reismengen in den Büchern und den tatsächlich vorhandenen gestoßen sei....mehr Wochenblitz

Samstag, 5. Juli 2014

Wieviel Reis hat Thailand?

Wie viel Reis lagert tatsächlich noch in Thailand?

Wie viel Reis lagert tatsächlich noch in Thailand und wie ist die Qualität?Die Frage, wie viel Reis tatsächlich noch in den Lagern vorhanden ist, soll jetzt endgültig geklärt werden. Am Donnerstag begann in Zusammenarbeit mit dem Militär eine Landesweite Überprüfung der Reisbestände....Mehr Thailand TIP

Freitag, 4. Juli 2014

Reis: Landesweite Kontrollen der Beständen

Landesweite Kontrollen von Reisbeständen


Bangkok - Die landesweite Überprüfung von Reisvorräten begannen am Donnerstag unter den Vorwürfen der Korruption im Subventions-Programm der ehemaligen Yingluck-Regierung. Die Planung der zukünftigen Reisverwaltung soll dadurch auch ermöglicht werden.

Die Lagerbestände in der Provinz Phitsanulok waren die ersten auf einer langen Liste. Etwa 100 Inspektionsteams werden die Vorräte in 1.800 Lagerhallen und 137 Silos untersuchen. Die Hälfte der Teams wird im Norden von Thailand arbeiten. Die Kontrollen würden etwa 45 Tage dauern, die eine Beurteilung der Qualität von Reis in den Kühlräumen umfassen....mehr Wochenblitz

Dienstag, 16. Juli 2013

Der Reis ist sicher


Bangkok - Premierministerin Yingluck sieht die Glaubwürdigkeit Thailands gefährdet, wenn Medien über angeblich kontaminierten Reis berichten, der abgepackt in Supermärkten verkauft wird.
Ausschlaggebend war der Fernsehproduzent Sutthiphong Thammawuthi, der auf seiner Facebook-Seite behauptete, thailändischer Reis sei mit Chemikalien kontaminiert. TV und Printmedien berichteten über das Thema und spekulierten, dass Reis, der in Lagerhäusern vor sich hingammelt und von Insekten befallen ist, mit Chemikalien spezial behandelt wird, um diese abzutöten.
Fotos, die vergammelten Reis in Lagerhäusern zeigen, sind für Premierminister Yingluck ein Ärgernis

Sutthipong entschuldigte sich am 15. Juli beim Wirtschaftsministerium für seine Behauptung und versprach, so etwas nicht wieder zu tun. Vielmehr wolle er zukünftig thailändischen Reis mit Hilfe der von ihm produzierten Fernsehsendungen promoten.
Premierministerin Yingluck sei über derartige unbestätigte Berichte besorgt, denn dies könne zu einer Panik und einem Vertrauensverlust führen, erklärte sie. Zwar könne es hin und wieder ein Problem geben, aber keinesfalls sei davon die gesamte Agrarindustrie betroffen.
Sie rief die Medien dazu auf, fair zu berichten, damit nicht noch weiterer Schaden angerichtet wird. Yingluck wies darauf hin, dass es juristische Konsequenzen nach sich ziehe, wenn jemand Gerüchte über kontaminierten Reis in Umlauf setze bzw. diese kolportiere.
Abschließend drängte sie darauf, die Hersteller von Reis, der nicht den Qualitätsmaßstäben entspricht, zu verhaften.

Text u. Bild: Wochen Blitz....

Dienstag, 9. Juli 2013

Vier Müller sollen wegen Diebstahls und Korruption angeklagt werden

(rgt) Damit´s nicht langweilig wird, hier noch eine Reis-Story:
 
Bangkok - Vier Betreibern von Reismühlen geht es an den Kragen: Sie sollen Reis gestohlen haben, es gibt andere Unregelmäßigkeiten, in Lagerhäusern verbliebener Reis ist teilweise verschimmelt.
Die Vorwürfe werden ernst genommen, denn der nationale Vize-Polizeichef schaltete sich ein. Worapong Chiewpreecha erklärte, die Müller werden angeklagt werden, weil es in Reismühlen in und Lagerhäusern in Chainat, Pathum Thani, Songkhla und Phatthalung zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist.
In Chainat fehlen 555 Tonnen Reis, der noch vorhandene ist kontaminiert. In Pathum Thani sind über 12 Tonnen Reis verschwunden, in Songhla sind es über 420 Tonnen und in Phatthalung befindet sich im Lager mehr Reis als angegeben.
Worapong sagte, eine eingehende Untersuchung sei angeordnet worden, die klären soll, wie es zu den Unregelmäßigkeiten kommen konnte. Bislang sei es in 27 Mühlen bzw. Lagerhäusern zu Abweichungen gekommen. Acht Mühlen und Lagerhäuser wurden vorerst von der Teilnahme am Reisprogramm suspendiert.
Insbesondere ist aufgefallen, dass in Lagerhäusern teils mehr ungemahlener Reis gelagert wird, als angegeben. Müller erklären das, indem sie angeben, dass die Maschinen nicht funktionieren oder es Bauern gibt, die die Müller nicht mit Geld, sondern mit Reis bezahlen.

Text u. Bild: Wochen Blitz.....

Freitag, 5. Juli 2013

FDA garantiert Sicherheit von abgepacktem Reis


Bangkok/Ayuthaya - Die thailändische Food and Drug Administration (FDA) versicherte nach der Inspektion einer der größten Reis Verpackungsanlagen Thailands in Ayutthaya, dass der Endverbraucher sich keinerlei Sorgen um die Hygiene von abgepacktem Reis zu machen brauche.
FDA Generalsekretär Boonchai Somboonsook war persönlich dabei, als ein Team von Chemikern und Kontrolleuren der Food and Drug Administration alle Abteilungen der im Distrikt Nakhon Luang gelegenen, gigantischen Anlage unter die Lupe nahmen und jeden Verarbeitungsprozess bis zur Auslieferung genauestens untersuchten.
Herr Boonchai erklärte nach der Inspektion, es sei zwar üblich Aluminiumphosphid und Methylbromid zur Schädlingsbekämpfung einzusetzen, doch könne man auch hier wieder bestätigen, dass keine Rückstände der Chemikalien auf dem Reis zu finden seien.
Der FDA Generalsekretär betonte, dass man Gerüchten über chemische Belastungen auf abgepacktem Reis nachgehen wolle und daher landesweit alle entsprechenden Anlagen inspizieren werde.
Bisher habe man 87 Stichproben in verschiedenen Anlagen genommen und in keiner Probe seien bisher chemische Rückstände gefunden worden.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Mittwoch, 3. Juli 2013

Kehrtwende bei Reisprogramm


Der neue Wirtschaftsminister Niwatthamrong Bunsongphaisan(rechts)
Bangkok - Die Regierung verspielt ihre Glaubwürdigkeit: Nachdem die Subventionen für Reis um 3000 Baht pro Tonne gekürzt wurde, wird diese Kürzung rückgängig gemacht. Jetzt sollen wieder 15.000 Baht pro Tonne Reis bezahlt werden.
Der ehemalige WirtschaftsministerBoonsong Teriyapirom, der wegen völliger Unfähigkeit seinen Job verlor und nicht mehr im Kabinett sitzt, hatte als Vorsitzender des Reiskomitees NRPC die Subventionen zum 1. Juli von 15.000 Baht auf 12.000 Baht pro Tonne gekürzt. Die Farmer fühlten sich von der Regierung verraten und drohten mit Massenprotesten.
Boonsongs Entscheidung wurde am 1. Juli rückgängig gemacht: Es wird weiterhin 15.000 Baht pro Tonne geben, und zwar bis 15. September. Im Süden sollen die Subventionen in dieser Höhe bis zum 30. November laufen. Die Entscheidung traf Vize-Premierminister Kittirat Na-Ranong, der jetzt Vorsitzender der NRPC ist.
Er begründete die Entscheidung mit neuen Zahlen: Die Regierung sei „ziemlich sicher“, genügend Mittel zu haben, um die Subventionen auch für die zweite Ernte bezahlen zu können.
Der ehemalige Präsident des thailändischen Instituts für Forschung und Entwicklung TDRI,Nipon Poapongsakorn, kommentierte, dass die Regierung durch diese Kehrtwende ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Reisexporteure sind ebenfalls verwundert, weil sie nicht wissen, welchen Preis sie nun aufrufen sollen (falls die Regierung ihre Meinung noch einmal ändern sollte).
Nipon empfahl der Regierung, mit den über 100 in Thailand ansässigen Reisexporteuren zusammenzuarbeiten, um Ergebnisse zu erzählen, was den Verkauf von Reis betrifft. Die Behörden hätten auf diesem Gebiet wohl keine Erfahrung.
Der Ehrenvorsitzende des Verbandes thailändischer Exporteure, Chookiat Ophaswongse,überlegte laut, ob man vielleicht zurzeit gar keinen Reis exportieren und erst einmal abwarten sollte. Chookiat sagte: „Wir wissen nur eines: Diese Regierung ist völlig unglaubwürdig.“
Der neue Wirtschaftsminister Niwatthamrong Bunsongphaisan will innerhalb von drei Monaten vier oder fünf Millionen Tonnen Reis verkaufen. Exporteure kritisieren diese Zahl. Dann müssten pro Monat über eine Million Tonnen Reis exportiert werden, zurzeit liege die Zahl bei nur 500.000 Tonnen monatlich.

Text u. Bild: Wochen Blitz....

Ja, die "never ending Reis-Story" geht also weiter. (rgt)