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Mittwoch, 30. Juli 2014

Schadstoffe: Die Toten lassen grüssen

BMA überprüft Krematorien


BANGKOK: Die Stadtverwaltung (BMA) hat angekündigt, Maßnahmen gegen Krematorien in den buddhistischen Tempeln der Hauptstadt einzuleiten, deren Schadstoffausstoß über den gesetzlich festgelegten Werten liegt....mehr DER FARANG

(rgt) Eine Bemerkung kann ich mir hier nicht verkneifen. Ich frage mich, ob ein verbrannter Leichnam ebensoviel Schadstoffe in der Luft hinterlässt als das Verkehrsaufkommen in der Rush Hower. Und wenn, was dann?
Für Ersatzteilträger (Zahnersatz, Herzschrittmavher Silikonbusen und diverse Metallinnereien) müsste dann Trennungsverfahren sowie Sonderdeponien eingerichtet werden. (Das Wort Sondermüll habe ich hier aus ethischen Gründen vermieden)

Montag, 14. Juli 2014

Bangko: Kampf dem Smog

BMA will Detektoren zur Messung der Luftqualität installieren

Bangkok - Der stellvertretende Gouverneur gab auf einer Pressekonferenz bekannt, die Bangkok Metropolitan Administration werde in Zukunft verstärkt gegen die schlechte Luftqualität in der Hauptstadt vorgehen. Zu diesem Zweck wolle man Detektoren zur Messung des Verschmutzungsgrades in allen 50 Distrikten installieren. Das Projekt sei bereits in vier der besonders stark betroffenen Gebiete (...allen voran Din Daeng) angelaufen; die Installation der Detektoren in den restlichen 46 Distrikten soll bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein....mehr Wochenblitz

Donnerstag, 10. April 2014

Brennende Müllkippe: Anwohner wehren sich

Bangkok/Samut Prakan - Über 160 Anwohner, die unter dem Brand der illegalen Mülldeponie in Samut Prakan litten, wandten sich mit einer Petition an das Verwaltungsgericht, damit endlich etwas unternommen wird.

Mit der Petition werden sieben Behörden aufgefordert, die Müllentsorgung zu verbessern, was Gift- und Sondermüll betrifft....(Wochenblitz)

Mittwoch, 9. April 2014

Samut Prakan: Praksa Müllhalde brennt wieder


Bangkok/Samut Prakan - Ein weiteres Feuer ist am Dienstag gegen 03.00 Uhr auf der Praksa Mülldeponie in der Provinz Samut Prakan südlich von Bangkok ausgebrochen, das giftigen schwarzen und weißen Rauch in die Umwelt freisetzte.


Pairin Limcharoen, Leiter der Katastrophenschutz-Behörde, sagte, dass es der Feuerwehr gelungen ist die sichtbaren Brände zu löschen, aber es besteht immer noch die Gefahr, dass es unter der Oberfläche noch Schwelbrände gibt....(Wochenblitz)

Freitag, 4. April 2014

Thailand ganz vorn im Wasserverbrauch

gehört zur Weltspitze, was den Wasserverbrauch für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion anbelangt, sagte Somchai Harnhirun vom Amt für Industriewirtschaft.
Bangkok - Thailand
Laut einer Studie der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) der Vereinten Nationen befindet sich Thailand in den Top-Ten der Länder mit dem höchsten Wasserverbrauch....(Wochenblitz)

Donnerstag, 20. März 2014

7 Distrikte in Bangkok von Müllhaldenbrand betroffen

Bangkok - Die Bangkoker Stadtverwaltung ließ am Mittwoch, den 19. März verlauten, dass zur Zeit sieben Distrikte der Hauptstadt Bangkok von dem Brand in der Müllhalde im Thedsaban Bang Pu (Samut Prakan) betroffen sind. Die Distrikte sind: Bang Na, Prawet, Phra Khanong, Kong Samwa, Saphan Sung, Lad Krabang und Bueng Kum....(Wochenblitz)

Samstag, 27. Juli 2013

Greenpeace: Thailands Fischbestände in Gefahr

Bangkok - Umweltschützer sind der Auffassung, dass die illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei in den thailändischen Gewässern ein verheerendes Ausmaß auf die Zahl der Bestände habe. Sie warnen auch, dass die Gefahr von der Regierung übersehen wird.

Kürzlich legte das Greenpeace-Schiff Esparanza nach einer zweiwöchigen Patrouille im Golf von Thailand in Bangkok an. Seine Besatzung hat während dieser Zeit mehr als einhundert Beispiele von illegaler, zerstörerischer Fischerei dokumentiert. Das Schiff begegnete Fischereifahrzeugen mit Grundschleppnetzen mit feinsten Maschen, die über den Boden des Ozeans kratzen und all das Leben im Meer, ob groß oder klein, mit sich zieht.


 Die Umweltschützer sagen, dass das Marine-Ökosystem in thailändischen Gewässern mit diesem umstrittenen Verfahren zerstört wird. Die Netze erfassen auch so genannte „Abfall-Fische“ (Jungtiere), was zu einem massiven Rückgang der Fischbestände führe. Frau Sirassa Kantaratanakul von Greenpeace in Südostasien erklärte, dass bei einem Fang von 100 Kilogramm Gewicht, rund 60kg Abfall-Fisch seien. Rund 30% des Fangs könnte die nächste Generation des Ökosystems sein und unser Essen in der Zukunft sichern.
Doch wie es aktuell aussieht, schaut die Fischerei nur auf die Gewinnspanne. Es wird fast alles verkauft, was die Netze einfangen. Firmen verdienen nicht viel mit dem Fisch aus dem Mülleimer, trotz seiner Verwendung. Oft wird dieser in billiges Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere verarbeitet.
Abfall-Fische können nur für 4 Baht je Kilo verkauft werden. Aber sie nehmen diese Jungfische, um damit einen Teil ihrer Kosten für Kraftstoff ihrer Trawler auszugleichen. „Es ist unverantwortlich“, meinte Frau Sirassa.
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Frau Sirassa Kantaratanakul und Kapitän der Esparanza Waldemar Alfredo Wichmann überreichen die Beweise der Überfischung im thailändischen Meer an den stellvertretenden Direktor der Abteilung für Fischerei, Herrn Somwong Pimolbut, im Rahmen einer Pressekonferenz an Bord des Greenpeace-Schiffes
Frau Sirassa Kantaratanakul und Kapitän der Esparanza Waldemar Alfredo Wichmann überreichen die Beweise der Überfischung im thailändischen Meer an den stellvertretenden Direktor der Abteilung für Fischerei, Herrn Somwong Pimolbut, im Rahmen einer Pressekonferenz an Bord des 
Greenpeace-Zahlen deuten darauf hin, dass die Fänge in den letzten 50 Jahren kontinuierlich zurückgingen. Waren es noch 300 Kilogramm pro Stunde im Jahr 1961, so waren es im Jahr 2011 nur noch 25 Kilogramm. Dies ging aus einem Bericht der Catch Per Unit Effort (CPUE) hervor. Aber die thailändische Regierung behauptet, dass die Zahlen irreführend sind und dass der Rückgang in den vergangenen Jahren konstant blieb.
Dr. Wimol Jantrarotai, Generaldirektor der Abteilung für Fischerei, bestätigt dies, weil die Regierung entsprechende Maßnahmen getroffen habe. Darunter wurde ein künstliches Riff, welches auch als Barriere dient, entlang der Küste geschaffen und der Golf von Thailand wird zu einer bestimmten Zeit für zwei Monate für alle Fischer geschlossen. Derzeit sind einige Bereiche geschlossen, aber man diskutiert bereits, diese Sperrzone zu erweitern. „In jenen Bereichen, wo die Schleppnetzfischerei eingeschränkt wurde, haben sich auch die Fischbestände wieder erholt“, sagte Dr. Wimol.
Eine neue Gesetzgebung für Fischerei wird von Mitgliedern der thailändischen Nationalversammlung bearbeitet. Beamte sagen, wenn es in nächsten in Kraft tritt, werden noch strengere Strafen für illegalen und zerstörerischen Fischfang vergeben. Aber einige Kommentatoren vermuten jetzt schon, dass für größere Fischereibetriebe diese geltenden Vorschriften ignorieren und gegen die weit verbreitete Korruption nicht helfen werden.
„Die kommerziellen Schiffe machen etwa 20% der gesamten Fischereifahrzeuge aus, die restlichen 80% sind kleine Fischer. Doch die großen Schiffe fangen rund 90% der Fische aus den thailändischen Gewässern. Und dort liege das Problem“, sagte Frau Sirassa Kantaratanakul.
Die Crew der Esparanza war Zeuge mehrerer Fälle, in denen Trawler geschützte Gewässer befuhren. Thailand hat eine drei Kilometer Sperrzone entlang der Küste. Greenpeace will, dass diese Zone um fünf oder sogar 12 Kilometer erweitert wird.
Während ihrer Überwachungstätigkeit gab es auch Eingriffe in Marine National Parks. Es gibt sechs solcher Parks rund um den Golf von Thailand, die angeblich tabu sind. Das Fehlen von Küstenwachen bedeutet laut Greenpeace, illegales Fischen ist an der Tagesordnung.
Greenpeace Aktivisten teilten mit, sie sahen viele Boote und die Besatzung forderte sie auf, sie nicht bei ihrer Arbeit zu filmen, als sie zu nah an der Küste waren. Am darauffolgenden Tag waren sie verschwunden. So zeigt sich, dass, wenn die Regierung ihre Gesetze strenger durchsetzen würde, niemand dieses bricht. Beamte argumentierten, dass es nicht genügend Patrouillen gebe, aus Mangel an Geldern.
Greenpeace warnt Thailand, dass das Marine Ökosystem am Rande eines Zusammenbruchs steht und die Grundlage von Millionen traditioneller Fischern und größeren Fischern bedroht sei. Des Weiteren wurde gefordert, dass Beamte nicht genehmigte und unregulierte Fischerei untersuchen und der Regierung unterbreiten, dass, wenn sie es versäumt haben einzuschreiten, eine schwere politische Krise sowie eine Umweltkatastrophe auf sie zukommen wird.

Text u. Bilder: Wochen Blitz....

Sonntag, 16. Juni 2013

Gesundheitsminister warnt vor Kontamination des Grundwassers

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Bangkok - Auf einer Pressekonferenz bat der Gesundheitsminister die Bevölkerung bei der Entsorgung ausrangierter Elektrogeräte sorgsamer vorzugehen und alte Geräte nicht einfach irgendwo am Straßenrand abzustellen. Viele Elektrogeräte würden giftige Substanzen und Chemikalien enthalten, die vor allem während der Regenzeit aus den achtlos abgestellten Teilen hinausgespült werden könnten und somit zu einer Kontamination des Grundwassers beitragen würden.
Dr. Pradit Sinthawanarong betonte, dass Thailand jährlich fast 400.000 Tonnen ausrangierten Elektromüll produziere ... Tendenz steigend. Allein im Großraum Bangkok würden pro Jahr etwa 18.000 Tonnen der Art von Müll angehortet, der große Risiken für die menschliche Gesundheit mit sich bringe. Durch das schlechte Müllmanagement, sei die Gefahr sehr groß, dass Giftstoffe während der Regenzeit ins Grundwasser gelangen können.
Der Minister schlug vor, künftig beim Kauf neuer Geräten auf die Umweltverträglichkeit der Produkte zu achten und sich bei der Entsorgung alter Geräte an die städtischen Müllbehörden zu wenden.
Dr. Pradit wies darauf hin, dass Thailand langfristig eine separate Mülltrennung einführen müsse. Testprojekte dieser Art seien schon erfolgreich gelaufen; z.B. in der Hauptstadt der nördlichen Provinz Phitsanulok.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Freitag, 24. Mai 2013

Zeitplan bei Flutprävention kann nicht eingehalten werden

Unter Zeitdruck: Vize-Premierminister Plodprasop Suraswadi

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Bangkok - Vize-PremierministerPlodprasop Suraswadi, zuständig für die Wasserwirtschaften und Maßnahmen zur Verhinderung von Flutkatastrophen, gab zu, dass die von ihm vorgesehenen Projekte nicht rechtzeitig fertig werden.
Es sei sogar möglich, dass kein einziges Projekt vor der kommenden Regenzeit gebaut wird. Alle Projekte zusammen haben ein Budget von 350 Milliarden Baht.
Unter Zeitdruck: Vize-PremierministerPlodprasop Suraswadi
Die Ausschreibungen sind beendet, jetzt geht es darum, Firmen den Zuschlag für die Bauarbeiten zu geben. Deshalb wurden zwei Komitees gebildet, die die Angebote der Unternehmen miteinander vergleichen. Sollte keines dieser Angebote die Vorgaben erfüllen, müsse eine neue Ausschreibung erfolgen.
Plodprasop erklärte, es sei sehr gut möglich, dass die Projekte vor der Regenzeit nicht fertig gestellt werden können, da man nach den Buchstaben des Gesetzes vorgehe. Das Procedere ließe sich weder ändern noch beschleunigen.
Am 4. Juni sollen die Gewinner der Ausschreibungen bekannt gegeben werden, dann könnten die Unternehmen mit den Bauarbeiten beginnen.

Text u. Bild: Wochen Blitz
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