Bangkok - Ein Richter des Verwaltungsgerichts kam zu dem Entschluss, dass die Übertragung aller Fußballspiele der FIFA WM 2014 in Brasilien über frei empfangbares Fernsehen widerrufen werden sollte.
Die
Meinung des
Richters ist natürlich keine endgültige Entscheidung,
aber in den
meisten Fällen würde das Verwaltungsgericht folgen.
Sollte das Gericht jedoch mit dem Vorschlag des
Richters im Einklang stehen,
sind die
Hoffnungen derjenigen, die die
Weltmeisterschaft kostenlos im Free-TV
mitverfolgen wollen,
geplatzt.
Stattdessen werden sie zur Kasse gebeten.
Der Richter erklärte,
dass der Kläger in diesem Fall "RS International Broadcasting and Sport Management" sei und Inhaber
der Übertragungsrechte
der Fußball-Weltmeisterschaft 2014
ist. Sie
sind aufgrund einer
Entscheidung seitens
der Nationalen Rundfunk und Telekommunikations-Kommission (NBTC)
im Nachteil, weil
der Beschluss
der NBTC es ihnen vorschreibt, alle
Fußballspiele im öffentlichen
Fernsehen zu übertragen.
Nach Ansicht des Richters ist das Unternehmen jedoch von dieser Regel
ausgenommen, da sie den Zuschlag erteilt bekamen, noch bevor die NBTC
diese Regelung einführte. RS International Broadcasting unterzeichnete
einen entsprechenden Vertrag für die Ausstrahlungsrechte der WM bereits
im Jahr 2005, während die Entscheidung der NBTC erst im Jahr 2008 in
Kraft trat.
Wenn die NBTC geltend macht, dass die Fußball-Weltmeisterschaft eine
beliebte Sportart ist und jeder in der Lage sein sollte diese im
Fernsehen anzuschauen, sollte der Staat die Übertragungsrechte selbst
erwerben, anstatt, dass ein privates Unternehmen die WM im Free-TV
überträgt, die für diese Rechte zahlten, sagte der Richter.