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Donnerstag, 19. Juni 2014

Suvarnabhumi: Mit Taximafia soll aufgeräumt werden

Bangkok - Die Taxis am Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi sollen innerhalb eines Monats alle per Computer erfasst werden, um die mafiösen Zustände am Flughafen zu beenden.

General Nirundorn Samutsakorn sagte am 18. Juni, dass es dann auch möglich sei, Passagiere vor der Abflughalle abzuholen. Parken sei dort aber nicht erlaubt.
Eine der Prioritäten sei es, so General Nirundorn, das Taximanagement am Flughafen zu reorganisieren, auch damit Thailand ein besseres Image bekomme. Probleme wie auf der Straße gestrandete Passagiere, zu teure Fahrten und Fahrer, die sich daneben benehmen, soll es nicht mehr geben....mehr Wochenblitz

Montag, 16. Juni 2014

Taxi-Fahrer wollen Betrug ein Ende setzen

Bangkok - Die öffentlichen Verkehrsunternehmen Bangkoks hoffen, dass der Nationale Rat zur Erhaltung von Ruhe und Ordnung (NCPO) die erpresserischen Machenschaften in der Branche durchkreuzen, weil sie annehmen, dass die Militär-Junta mit ihren weitreichenden Befugnissen es einfacher hat, als es eine demokratisch gewählte Regierung mit ihren bürokratischen Strukturen in die Tat umsetzen könnte.

Der Bangkoker Taxifahrer Nopparuj Fukittiwin (42) sagte, er vertraue der Militärführung. Jedoch bestehen diese Probleme seit langer Zeit und es wird dauern, diese zu lösen.
Personen würden z. B. Geld verlangen, damit Taxifahrer ihre Fahrgäste am Mo Chit Busbahnhof abholen dürfen. Doch die Fahrer wissen nicht, ob es sich um Personal des Busterminals handelt. Einige Taxifahrer schalten aus diesem Grund ihre Taxameter aus und verlangen so vom Kunden mehr Geld als die eigentliche Fahrt kosten würde....mehr Wochenblitz

Mittwoch, 7. Mai 2014

Bangkoker Polizei verhaftet Lotteriebetrüger

Bangkok - Der Lotteriebetrüger Chatkiart P. wurde Anfang Mai von der Bangkoker Polizei des Stadtkreises Chokchai mit zwei weiteren Komplizen verhaftet.

Abgesehen hat es Chatkiart auf eine ältere Frau, die ihr Haus zum Verkauf ausschrieb. Er gab sich als Interessent des Grundstücks aus. Während des Gesprächs stießen zwei weitere Freunde dazu, die offenbar mit ihrem Lotterielos den Hauptgewinn gezogen hatten. Allerdings hatten sie ein Problem, denn sie waren Ausländer und konnten somit keinen Gebrauch von dem Los machen.
Chatkiart schlug vor, dass er und der Hausverkäufer das Los zusammen kaufen könnten. Das Opfer willigte ein und übergab 500.000 Baht. Kurz darauf machten sich die Täter mit dem Geld aus dem Staub....(Wochenblitz)

Mittwoch, 18. September 2013

Patient nach Behandlung in illegaler Klinik im Koma

Bangkok - Ein Sprecher der "Food and Drug Administration" (FDA) des Gesundheitsamtes gab auf einer Pressekonferenz die Verhaftung von zwei Betreibern einer nicht lizensierten Klinik im Distrikt Bangkapi bekannt, nachdem ein Patient mittleren Alters in seiner Wohnung zusammengebrochen und ins Koma gefallen war.

Das Opfer wurde in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht, wo die Ärzte feststellten, dass der Mann über einen längeren Zeitraum starke verschreibungspflichtige Medikamente eingenommen hatte, auf die sein Körper allergisch reagierte.

Die Polizei fand in der Wohnung des 47-Jährigen eine Visitenkarte mit der Adresse der Klinik sowie mehrere Schachteln mit fragwürdigen Medikamenten. Ausgestattet mit einem Durchsuchungsbefehl führten die Cops in Begleitung von Beamten der "Food and Drug Administration" eine Razzia in der Klinik durch, die sich gut getarnt im 1. Stock eines Privathauses an der Ramkhamhaeng Road 83/2 befindet. Dabei stießen die Beamten neben diversem technischem Gerät auch auf zahlreiche aus China stammende, nicht lizensierte Kopien starker Medikamente und Betäubungsmittel.

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Pahatti Na Pattalung und Nicharee Preecha, die beiden Betreiber der Klinik, verfügen nicht über die notwendige Qualifikation geschweige denn eine Lizenz, die ihnen die Führung einer Klinik erlaubt. Die beiden "Möchtegern-Ärzte" wurden festgenommen und werden sich wegen schwerer Gesetzesverstöße vor Gericht verantworten müssen. Die Klinik wurde umgehend geschlossen, während Medikamente und Geräte als Beweismittel beschlagnahmt wurden.

Text u. Bild: Wochen Blitz....    Ganzes Blog auschauen (Bangkok).....

Samstag, 14. September 2013

Betrüger lockt mit günstigen iPhones

Bangkok - Die Royal Thai Police fahndet zurzeit nach einem Betrüger oder einer Betrügerbande, die im großen Stil iPhone-Interessenten zu ihren Opfern macht. Bereits mehr als zehn Personen haben sich an die Polizei gewandt, die allesamt mit derselben Masche geködert wurden.

Über das Internet wurden potentielle Opfer kontaktiert, wobei versucht wurde, möglichst kollegial und freundschaftlich zu kommunizieren. Sobald das Vertrauen der Kunden gewonnen wurde, versprachen die Betrüger, dass sie iPhones statt zu dem üblichen Preis von 22.000 Baht für nur 17.000 verkaufen können, da sie Kontakte zu den Importeuren der Apple Geräte hätten.
Die Opfer überwiesen das Geld und warten bis heute vergeblich auf die Smartphones. Ermittlungen haben ergeben, dass bereits über 30 Personen geködert und betrogen wurden.

Text u. Bild: Wochen Blitz....      Ganzes Blog Bangkok........

Donnerstag, 29. August 2013

Der Aufstieg und Fall von Skandal-Mönch Wirapol Sukphol

Der exkommunizierte Mönch Wirapol Sukphol
Bangkok - Phey Sihawong hatte nicht lange gebraucht, um Gefallen an dem jungen Mönch Wirapol Sukphol zu gewinnen, der im Jahr 2000 in das Dorf Nom Jan der östlichen Provinz Si Sa Ket zog. Die 70-jährige Großmutter hatte für Wirapol sein Lieblingsgericht „Wildpilze in Curry“ zubereitet und in seine Hütte getragen, obwohl ihre Knochen von der Arbeit auf den Reisfeldern schmerzten.

Er hatte etwas Besonderes an sich, sagte sie. Er hat den Menschen in seinem Umfeld ein gutes Gefühl vermittelt. Wirapol sagte, er sei ein heiliger Mann und mit besonderen Kräften ausgestattet worden.
Frau Phey hatte auch nichts dagegen, ihre Enkelin Ying in die Hütte des Mönches zu schicken, damit sie dort sauber machen konnte. Sie war kaum 13 und weithin eines der schönsten Mädchen im Dorf, und der Mönch hatte ein Gelübde abgelegt, um ein Leben in Ehelosigkeit und Einfachheit zu führen. „Ich hätte nie gedacht, dass etwas Schlimmes passieren könnte“, sagte die Großmutter.

Wirapol hatte das kleine Holzhaus immer häufiger aufgesucht, in dem Phey wohnte und 100 Baht (ca. 2.50 Euro) pro Tag auf den Feldern verdiente, um für Ying zu sorgen. Deren Eltern starben noch bevor sie laufen konnte. Sie erinnerte sich noch, wie Wirapol zu dem jungen Mädchen sagte: „Hey, Ying. Komm mit mir und ich kaufe dir ein Geschenk.“ Er kaufte ihr eine goldene Halskette und andere Geschenke, verdächtig extravagante Ausgaben für einen Mönch, der jeden Morgen mit seiner Schale Almosen sammeln ging.
Es war ein Schock als Ying irgendwann später, während sie die Hütte des Mönchs aufräumte, von ihm vergewaltigt wurde. Sie habe versucht ihn wegzuschieben und sie verstand die Welt nicht mehr. In ihrer Verlegenheit verbarg sie ihr Gesicht hinter ihren Händen.
Als Ying schließlich schwanger wurde, hatte die Großmutter den Mönch konfrontiert. „Was ist mit dem Baby? Wie kann Ying für ein Baby sorgen?“, sagte sie und der Mönch antwortete, er würde sich um alles kümmern.
Es war der Beginn eines der spektakulärsten Sündenfälle in der religiösen Geschichte Thailands, die eine ganze Nation in Aufregung versetzte und inmitten dieses Skandals war der 33-jährige Mönch Wirapol Sukphol. Jetzt seines Amtes enthoben und ein gesuchter Flüchtling, der im Exil lebt, steht Wirapol acht verschiedenen Anklagepunkten gegenüber, darunter Unzucht mit Minderjährigen, Steuerhinterziehung, Drogenkonsum, Geldwäsche, Vortäuschung übernatürlicher Kräfte und am bedenklichsten ist Totschlag, um nur ein paar zu nennen.
Im Laufe der Jahre gab es mehrere Fälle mit Männern, die das Gewand missbrauchten, aber noch nie einen einzigen Mönch, der in so viele Verbrechen verwickelt ist, sagte Pong-in Intarakhao, Chefermittler des Departments für Sonderermittlungen (DSI), vor Journalisten.
Wenn sie Wirapol Glauben schenken, wie seine tausend Anhänger, hat er die weltweit größte Nachbildung des Smaragd-Buddhas gebaut (der 45-Zentimeter hohe grüne Nephrit, dass Original, ist auf dem Gelände des Grand Palace in Bangkok untergebracht). Er könnte auf dem Wasser laufen, fliegen, mit Gottheiten sprechen, in die Zukunft sehen und ist immun gegen Kobragift. Seine Anhänger werden ihnen sagen, dass sein Geist während der Meditation den Körper verlässt. Buddha selbst habe ihm versichert, er wurde als Mönch wiedergeboren und wird große Dinge erreichen. Tatsächlich hat Wirapol in seiner Zeit als Mönch ein Vermögen von fast 24 Millionen Euro angehäuft.

Ein Foto, das den 33- jährigen Mönch in einen der größten religiösen Skandale Thailands rückte
Ein Foto, das den 33- jährigen Mönch in einen der größten religiösen Skandale Thailands rückte