Montag, 6. Januar 2014

Premierministerin Yingluck will Dialog

Bangkok - Die kommissarische Premierministerin Yingluck ist darum bemüht, mit Protestanführer Suthep Thaugsuban und dessen Volksdemokratischen Reformkomitee (PDRC) einen Dialog zu beginnen.

Als Mediator soll das Militär dienen. Ranghohe Generäle trafen sich bereits am 4. Januar mit Suthep, um darüber zu diskutieren, wie die innenpolitische Krise beendet werden könnte. Allerdings verliefen diese Gespräche ohne Ergebnis, da Suthep darauf besteht, dass die Wahlen vorerst verschoben werden und das PDRC das Machtvakuum ausfüllt.

Am 5. Januar marschierten Suthep und Demonstranten eine 7,5 Kilometer lange Strecke durch Bangkok

Yingluck dagegen besteht auf die für 2. Februar angesetzten Neuwahlen. Die Probleme könnten zwar nicht über Nacht gelöst werden, sagte sie, aber die Krise könnte mit Reformen und mehr Spielraum für lokale Behörden abgemildert werden. Wer nicht wolle, dass die jetzige kommissarische Regierung wieder an die Macht gelange, könne sich bei der Wahl für eine andere Partei entscheiden, meinte Yingluck auf ihrer Facebook-Seite.
Suthep drohte unterdessen damit, die Besitztümer der Premierministerin zu beschlagnahmen und sie aus dem Land zu vertreiben. Er sagte, wenn die kommissarische Premierministerin weiterhin arrogant an der Macht festhalte und den Willen des Volkes ignoriere, dann werde sie nach dem Sieg des PDRC alles verlieren und aus Thailand fliehen müssen.
Was Außenminister Surapong Tovichakchaikul betrifft, kündigte Suthep an: „Es gibt eine Hölle auf Erden, und er wird sie kennen lernen.“

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Sonntag, 5. Januar 2014

Die Lage in Bangkok (05.06.2014)

WOCHENBLITZ Newsticker

Der Wochenblitz Newsticker vom 05.01.2014
09:20 Uhr: Die nächsten beiden Märsche am kommenden Dienstag und Donnerstag führen womöglich nach Asok und Silom.
09:00 Uhr:  Die Demonstranten werden heute in die Yaowarat Road und Phahurat Road marschieren. Um 10 Uhr soll es losgehen.

 


Bangkok: Jetzt zum Arzt gehen!

Bangkok - Das Gesundheitsministerium empfiehlt Patienten, die einen Arzttermin wahrnehmen oder Medikamente in Krankenhäusern abholen wollen, dies sofort zu erledigen und nicht bis zum 13. Januar zu warten.

Sondersitzung nach gestrichenen Flügen

Bangkok - Der Vorstand der Flughafenbetreiberin Airports of Thailand (AoT) hat eine Dringlichkeitssitzung einberufen, nachdem Singapur Airlines für Januar und Februar 19 Flüge nach Bangkok gestrichen hat.
Wie der WOCHENBLITZ berichtete, ist die Nachfrage für Flüge nach Bangkok wegen der innenpolitischen Krise derartig gering, dass Singapur Airlines keine andere Möglichkeit sieht, als zwischen Mitte Januar und Ende Februar 19 Flüge ausfallen zu lassen.
Rawewan Netrakasvesna, Managerin des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi, sagte, dass der Vorstand der AoT für den 5. Januar eine Dringlichkeitssitzung einberufen habe, um zu diskutieren, welche Auswirkungen die Demonstrationen der Regierungsgegner auf den Flughafenbetrieb haben. Eine neue Stufe dürfte erreicht werden, wenn Protestanführer Suthep Thaugsuban tatsächlich seinen Plan verwirklicht, Bangkok am 13. Januar lahm zu legen......
 

PDRC - Sonntagsmarsch durch Bangkok

Bangkok - Das Volksdemokratische Reformkomitee (PDRC) wird heute am Sonntag einen Protestmarsch in Bangkok abhalten, um sich auf die geplante Lahmlegung der Hauptstadt am 13. Januar vorzubereiten.
Die Anti-Regierungs-Demonstranten werden vom Democracy Monument einen Acht-Kilometer-Marsch beginnen, der sie über die Memorial Brücke, Phahurat-, Yaowarat-, Worachak-Strassen zurück zur Ratchadamnoen Avenue führt. Die Route könnte sich aber kurzfristig noch ändern.

alt

Samstag, 4. Januar 2014

Auswärtiges Amt: Aktuelle Hinweise

Die thailändischen Behörden haben aufgrund anhaltender Demonstrationen für das gesamte Stadtgebiet sowie für an Bangkok grenzende Provinzen ein besonderes Sicherheitsregime nach dem "Internal Security Act" verhängt. Am 26. Dezember kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen beim Thai-Japanese Stadion im Bangkoker Din Daeng Bezirk, dabei gab es zahlreiche Verletzte und zwei Todesfälle zu beklagen. Weitere auch gewaltsame Auseinandersetzungen können zum Jahreswechsel und danach jedoch nicht ausgeschlossen werden. Es wird weiterhin geraten, Demonstrationen wie auch jegliche Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet zu meiden.
Darüber hinaus wird Reisenden generell dazu geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen.
Es wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.

Stand 04.01.2014
(Unverändert gültig seit: 30.12.2013)

Freitag, 3. Januar 2014

Zur Lage in Bangkok (03.01.2014)


Proteste: Thailands Tourismus und Wirtschaft wird schwer getroffen

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/phuket/47014
Phuket - Touristen werden sich wahrscheinlich von Bangkok fernhalten, wenn die angekündigten Demonstrationen in der nächsten Woche zu erwarten sind, die die Hauptstadt Thailands lahmlegen sollen. Die wichtigste Alternative zu Bangkok ist Phuket, hat aber zu wenig Kapazitäten zu bieten. Weiterlesen!


„Operation Belagerung“: Suthep gibt Einzelheiten bekannt

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/47026

Bangkok - Protestanführer Suthep Thaugsuban äußerte sich am Abend des 2. Januar detailliert über seine Pläne, die Hauptstadt im Laufe dieses Monats lahm zu legen. Weiterlesen!


In Bangkok macht sich Panik breit

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/47025

Bangkok - Unternehmer und Einwohner in Bangkok sehen mit Sorge dem Plan der Regierungsgegner entgegen, die Stadt ab dem 13. Januar lahm zu legen. Weiterlesen!


BMA bereitet sich auf Lahmlegung der Hauptstadt vor

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/47010

Bangkok - Auf einer Pressekonferenz verkündete Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) bereite sich in den kommenden Tagen auf die von PDRC-Führer Suthep Thaugsuban für den 13. Januar angekündigte Lahmlegung der Hauptstadt vor. Weiterlesen!



Abhisit: Kein Treffen mit Wahlkommission

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/47008

Bangkok - Der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Abhisit Vejjajiva, verkündete auf seiner Twitter-Seite, es habe kein Treffen mit der Wahlkommission (EC) stattgefunden, um über eventuelle Lösungen zur Beendigung des politischen Stillstands zu diskutieren. Wahlkommissar Somchai Srisuthiyakorn hatte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die EC eine Verschiebung der Wahlen in Betracht ziehe und sich noch heute mit Spitzenvertretern der Demokraten und der Puea Thai treffen werde, um über Möglichkeiten zur Lösung des Konflikts zu sprechen. Weiterlesen!


Militär gegen Ausnahmezustand

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/47027

Thailand - Wenn Suthep seine Pläne umsetzt und Bangkok im Laufe des Monats lahm legt, könnte die Regierung in Erwägung ziehen, über die Hauptstadt den Ausnahmezustand oder gar das Kriegsrecht zu verhängen. Das Militär sieht das anders. Weiterlesen!
 

Haus von Chefberater der Demokraten beschossen

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/pattaya/47011

Trang - In der Nacht wurde das Haus des ehemaligen Premierministers Chuan Leekpai von einem oder mehreren unbekannten Tätern unter Beschuss genommen. Weiterlesen!

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Donnerstag, 2. Januar 2014

Suthep: Bangkok wird am 13. Januar lahmgelegt

Bangkok - Die geplante Massenkundgebung zum Lahmlegen der gesamten Hauptstadt Thailands wird am 13. Januar um 09.00 Uhr beginnen. Dies kündigte der Protestführer Suthep Thaugsuban am Mittwochabend bei einer Rede vor dem Democracy Monument an.

Das Volksdemokratische Reformkomitee (PDRC) wird vom 5. bis 8. Januar Demonstrationen in Bangkok abhalten, um Menschen davon zu überzeugen, sich den Protestbewegungen anzuschließen, die den Rücktritt der geschäftsführenden Premierministerin Yingluck Shinawatra verlangen und dazu beitragen, dass Reformen vor den Wahlen durchgeführt werden sollten.
Suthep Thaugsuban
Der Belagerungsplan kann fünf oder gar zwanzig Tage rund um die Uhr andauern, sagte Suthep. Die PDRC hat vor, ihre 15 Standorte der Demonstranten auf bis zu 20 zu erweitern, einschließlich der Hauptbasis am Democracy Monument. Es ist zu erwarten, dass mindestens zwanzig Hauptverkehrskreuzungen blockiert werden sollen.
Zu den PDRC-Unterstützern aus den südlichen Regionen Thailands sagte Suthep, dass sie nun 12 Tage Zeit haben, ihre Koffer zu packen, um in die Stadt zu reisen und sich dem Kampf anschließen. Ab dem 13. Januar wird es der Regierung nicht mehr möglich sein, ihren Dienst zu verrichten.
Er drohte, Strom und Wasser zu den Residenzen der Pheu Thai Politiker und den Ministerien abzuschalten und schwor, dass in diesem Monat die Regierung besiegt wird.

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Nicht alle Bangkoker von Sutheps Plänen begeistert

Bangkok - Protestanführer Suthep Thaugsuban hatte Ende letzten Jahres angekündigt, im Januar Bangkok lahm legen zu wollen. Nicht alle Einwohner stehen diesen Plänen positiv gegenüber.
„Lass sie Bangkok lahm legen“, sagte die Wachfrau einer Firma in Din Daeng. „Ich werde abwarten, was passiert. Ich bin aber besorgt darüber, welche Auswirkungen das auf die arbeitende Bevölkerung haben könnte.“

Die 50-Jährige befürchtet, dass weitere Massenproteste die Kluft zwischen Pro- und Anti-Regierungsgruppen weiter verschärfen.
Sie steht mit ihrer Meinung nicht alleine da, was einen scharfen Kontrast zu vielen Anti-Regierungsdemonstranten bildet, die es kaum abwarten können, mit ihrer Mission zu beginnen. Die Regierungsgegner drohen damit, sich an verschiedenen Stellen der Stadt zu versammeln, Hauptstraßen zu besetzen und die Wirtschaftszentren der Stadt abzuriegeln, falls die Wahlen wie geplant am 2. Februar durchgeführt werden sollen.

Straßenblockade von Regierungsgegnern

Die Stadt ist nicht nur Heimat von Regierungsgegnern, sondern auch von Rothemden-Sympathisanten, die die Regierung unterstützen. Wenn die Stadt lahm gelegt wird, könnte dies die Rothemden aus der Reserve locken und zu Provokationen führen.
Die Regierungsgegner sollten bei den geplanten Aktionen nicht nur an die Leute denken, die an den Demonstrationen teilnehmen, sondern auch an die Menschen, die möglicherweise anderer Meinung, aber trotzdem betroffen sind, meinte ein anderer Bangkoker.
Viele Einwohner seien auch der Meinung, dass es schwierig sei, Bangkok komplett lahm zu legen, weil die Stadt so groß ist und die Demonstranten Schwierigkeiten haben dürften, tagelang Hauptstraßen zu sperren.
Protestanführer Suthep Thaugsuban will seine Aktionen jedoch durchführen bis die kommissarische Regierung zurücktritt. „Der Kampf kann zehn oder 20 Tage dauern“, hatte er am Wochenende gesagt. Seinen Sympathisanten in den Provinzen sagte er, sie sollten nach Bangkok kommen und sich dabei vorstellen, sie würden campen gehen.

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Mittwoch, 1. Januar 2014

Verkehrsminister verurteilt PDRC-Massenproteste im neuen Jahr



Bangkok - Verkehrsminister Chadchart Sittipunt hat am Dienstag die geplanten Massenkundgebungen der PDRC verurteilt, um Bangkok mit Hilfe der Anti-Regierungs-Demonstranten lahmzulegen. Viele Menschen würden zu leidtragenden werden, die nicht die Möglichkeit haben die Skytrain oder die U-Bahn zu nutzen, sagte er.

Herr Chadchart hat sich kaum zu den Protesten des Volksdemokratischen Reformkomitees (PDRC) geäußert, aber nach der Ankündigung in der vergangenen Woche, dass die Demonstranten große Kundgebungen zu Beginn des neuen Jahres vorbereiten, um die Hauptstadt für 10 bis 20 Tage lahmzulegen, hatte er eine Nachricht auf seiner Facebook-Seite verfasst.
In diesem Kommentar schrieb er, dass der Verkehr in Bangkok von drei Behörden überwacht wird: Das Verkehrsministerium, dem Rathaus und der Polizei. Es wurde geschätzt, dass derzeit 13 Millionen Menschen in Bangkok leben. Davon sind rund 3,5 Millionen Arbeitnehmer und 1,8 Millionen Schüler und Studenten.
Diese Menschen machen demnach insgesamt 17 Millionen Fahrten pro Tag zu ihren Arbeitsstellen, Schulen oder um ihre Einkäufe zu tätigen, schrieb Herr Chadchart.
Die Stilllegung der Hauptstadt seitens der PDRC würde möglicherweise Arbeitslose, Führungskräfte und Unternehmer oder jenen, die entlang der Skytrain und U-Bahn in einer Eigentumswohnung leben nicht beeinflussen.
Aber für die meisten Menschen wie Arbeiter, Taxifahrer und Schüler, die früh aufstehen müssen und sich jeden Tag durch die Hauptverkehrszeit kämpfen, könnten durch die geplanten Kundgebungen besonders betroffen sein.
Der Verkehrsminister bin für die Angelegenheiten des öffentlichen Verkehrs in Thailand zuständig, und ich bin nicht einverstanden, dass Pendler von ihren Pflichten abgehalten werden und dadurch nicht Absehbare folgen entstehen können. "Wenn das Land die Rechte anderer Menschen verletzt, kann es nur mit Mühe zu Reformen in Thailand kommen", sagte Herr Chadchart.

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