Sonntag, 17. November 2013

Gesundheitsministerium schickt medizinische Teams auf die Philippinen

Bangkok - Auf einer Pressekonferenz gab Thailands Gesundheitsminister Pradit Sintavanarong bekannt, dass die Vorbereitungen für die Entsendung medizinischer Hilfsteams auf die Philippinen so gut wie abgeschlossen seien. Insgesamt habe man 3 Teams mit jeweils 15 Ärzten, Helfern und Psychologen zusammengestellt, die am Montagmorgen von einer Lockheed C-130 Hercules der Royal Thai Airforce zusammen mit 60 Tonnen medizinischer Hilfsgüter in die vom Thaifun "Haiyan" verwüsteten Gebiete gebracht würden.


"Alle Mitarbeiter der medizinischen Hilfsteams wurden mit den notwendigen Papieren vom Außenministerium ausgestattet, um für einen Zeitraum von 2 Wochen flexibel schnelle Hilfe vor Ort leisten zu können", sagte der Gesundheitsminister.
Nach der Ankunft werde man mit Hilfe der Soldaten der Airforce einige Lazarettzelte zur Behandlung Verletzter und Kranker errichten.
Andereangeblich weniger dringendeHilfslieferungen folgen auf dem Seeweg ... unter anderem 5 Millionen Kilogramm Reis.
Zusätzlich wurden bereits 83,4 Millionen Baht, die von der thailändischen Bevölkerung gespendet wurden (WOCHENBLITZ berichtete http://tinyurl.com/m5txzqw) sowie 6 Millionen Baht von der thailändischen Regierung an die zuständigen Behörden der Philippinen überwiesen.

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Freitag, 15. November 2013

Thailänder spenden über 83 Millionen Baht an Taifun-Opfer

Bangkok - Nach offiziellen Angaben spendeten thailändische Bürger bisher 83,4 Millionen Baht (1.964.191 Euro) für die Opfer des Taifuns "Haiyan" auf den Philippinen.

Premierministerin Yingluck Shinawatra sagte während einer Sondersendung des NBT-Fernsehkanals, sie sei überwältigt von der Hilfsbereitschaft und Spendenfreudigkeit der thailändischen Bevölkerung und freue sich mitteilen zu können, dass nur wenige Tage nach der verheerenden Katastrophe auf den Philippinen eine Gesamtsumme von 83.401.950 Baht an Spendengeldern aus öffentlichen und privaten Kanälen zusammen gekommen sei.


Frau Yingluck, die den Vorsitz der Sendung übernommen hatte, wies mehrfach auf die Kontonummer 067-0-09551-6 der Krung Thai Bank hin und betonte, dies sei der sicherste, schnellste und beste Weg zu spenden, da es sich um ein offiziell von der Regierung eingerichtetes Spendenkonto für die Opfer des "Haiyan" Taifuns handele.
Die Premierministerin fügte hinzu, man wisse wie groß die Not der Opfer sei und habe die Summe bereist in Absprache mit der philippinischen Botschaft an die zuständigen Behörden überwiesen.

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Demonstranten wollen Bangkok lahm legen

Bangkok - Für den 16. November wurden massive Verkehrsstaus vorausgesagt, weil die Anti-Regierungsdemonstranten an der Ratchadamnoen Avenue beginnend, mehrere Hauptstraßen entlang marschieren wollen.

Diese Erkenntnis erlangte das Innenministerium durch Geheimdienstberichte. Es sei aber nicht bekannt, welche Straßen betroffen sein könnten.


Gerechnet wird damit, dass weitere Demonstranten aus den demokratischen Hochburgen über das Wochenende anreisen könnten. Das sind die Provinzen Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Chumphon und Songkhla. Kontrollstellen wurden eingerichtet, um zu verhindern, dass Waffen zu Demonstrationen geschmuggelt werden.
Nakhon Si Thammarat scheint die einzige Provinz zu sein, die sich der Aufforderung des Demonstrationsführers Suthep Thaugsuban zumindest teilweise anschloss, zivilen Ungehorsam zu leisten. Dort wurden am 13. November im Stadtbezirk neun Schulen geschlossen. Als offizieller Grund wurde angegeben, dass die Lehrer an einer dreitägigen Tagung teilnehmen. Eltern und Schüler beschwerten sich über die plötzliche und nicht angekündigte Schließung. Die Polizei hat Ermittlungsverfahren gegen die jeweiligen Schulrektoren eingeleitet.

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Mittwoch, 13. November 2013

Bangkok - Die Universität der thailändischen Handelskammer (UTCC) berichtet, dass sich viele Hauptstädter mit Vorräten eindecken aus Sorge, dass die Massenproteste eskalieren könnten.
Wachira Konntaweethep, Direktor des der UTCC angegliederten Zentrums für Wirtschafts- und Umsatzvoraussage (CEBF) sagte, dass Bangkoker hamstern würden, weil sie befürchten, dass die Regierung das Kriegsrecht ausruft, um mit den Protesten fertig zu werden.

 In Erinnerung ist noch die Situation von 2010, als das Kriegsrecht verhängt wurde, es kam zu Ausgangssperren und das Militär wurde entsandt, um die Demonstrationen zu beenden. Der Konsum und der Kauf von Gütern seien sprunghaft um 22,5 % angestiegen, berichtete Wachira, glaubt aber nicht daran, dass dies zu einer Verknappung von Waren führen würde.


Wirtschaftsminister Yanaong Phuangrat widersprach Wachiras Ausführungen. Dass Bangkoker hamstern würden, sei nur ein „falsches Gerücht“.
Am 12. November kündigten die Rothemden an, noch in dieser Woche Massenproteste in Bangkok und den umliegenden Provinzen durchführen zu wollen. Rothemden-Führer Worachai Hema kündigte Pro-Regierungs-Demonstrationen in Bangkok, Pathum Thani, Nonthaburi und Samut Prakan an.

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Immigration bietet Polizei-Eskorten für jedermann an

Bangkok - Ein Luxus-Autokorso Service meint, es kann Polizeibegleitung in Thailand anbieten und die Passkontrolle bei Ankünften im Land bei der Immigration beschleunigen, wie VIPs.
Das Angebot von "Asia Luxe Travel", eine Polizei-Eskorte überall in Thailand anzubieten, hat zur Kritik geführt, weil diese Dienste nur für den König und seiner Familie, Regierungsbeamten, Politikern oder gewöhnlichen Menschen in ernsthaften Notlagen bereitgestellt werden sollten.

Die Polizei sollte ihre Zeit damit verbringen, anderen Menschen zu helfen und nicht diesen VIP-Service für jeden normalen Bürger anbieten, nur weil sie es sich leisten können, sagte Mannarumas Yukol, bekannt unter ihrem Model-Namen „Yingmann“.


Asia Luxe Travel machte Werbung in dieser Weise auf ihrer Webseite:
Genießen sie ihren Aufenthalt mit außergewöhnlichen Möglichkeiten in Thailand. Lassen sie sich von einer Polizei-Eskorte vom Flughafen zu ihrem Hotel, für eine Nacht in Bangkok oder für eine spezielle Tour durch das Land fahren.
Dieser Service wurde früher ausschließlich Superstars und Staatschefs vorbehalten. Wir geben ihnen einen besonderen Zugang zu einem einzigartigen Erlebnis.
Die besagte Seite auf Facebook Asia Luxe Travel wurde inzwischen gelöscht.
Die Immigration am Bangkoker Flughafen bietet diesen Service noch vor der Passkontrolle an. In einer Mitteilung wird der Fluggast darauf aufmerksam gemacht, dass er die Möglichkeit hat, den Durchgang für Diplomaten benutzen zu können. Der Passagier kann demnach ohne jegliche Wartezeit ein Visum erhalten und darf sich ein Fahrzeug seiner Wahl aussuchen.
Die kritischen Äußerungen von Yingmann über die Extras, die von der Royal Thai Police und der Immigration angeboten werden, werden sich schnell in den sozialen Netzwerken sowie den Medien ausbreiten und sicherlich viele Befürworter finden.
Ein Angestellter von Asia Luxe Travel namens Damien erklärte, das sie die Möglichkeit haben, Passagiere durch die Passkontrolle am Suvarnabhumi Flughafen ohne Wartezeiten durchschleusen zu können. Dann wird dem Kunden eine Polizei-Eskorte zur Verfügung gestellt, die ihn mit einem Minimum an Verkehrsproblemen zu seinem Bestimmungsort bringt. Dieses Angebot sei völlig legal und ist für jedermann verfügbar.

 

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Montag, 11. November 2013

Grossbrand in Bangkok zerstört 10 Häuser

Bangkok - Am Sonntagmorgen brach in einer Wohnsiedlung auf der Soi Isaraphap 18 im Bangkoker Distrikt Thon Buri ein Feuer aus. Mindestens eine Person wurde getötet. Mehr als 10 Häuser sollen beschädigt sein.

Der Jor Sor 100 FM Radiosender berichtete zuerst über den Brand. Kurz darauf wurden fünf Löschfahrzeuge mobilisiert, um das Feuer zu bekämpfen. Die Feuerwehrleute hatten aber große Schwierigkeiten den Brand zu löschen, weil die starken Winde an diesem Morgen die Flammen immer wieder anfachten und dadurch auf die umliegenden Häuser überschlugen.

 
Ein Mensch ist den Flammen zum Opfer gefallen und mindestens drei Personen sind mit Brandverletzungen in Krankenhäuser eingeliefert worden.
Weshalb das Feuer ausbrach ist bisher noch nicht geklärt worden. Ebenso weiß man nicht, wie hoch der Schaden eingestuft wird, der sicherlich in die Millionen geht.

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Samstag, 9. November 2013

Skimming-Opfer sollten sofort Anzeige bei der Polizei einreichen

Bangkok - Zur Zeit wird Thailand von einer Welle von Skimming-Fällen heimgesucht, bei denen die Betrüger bereits mehr als 1.3 Millionen Baht von thailändischen Konten abgeräumt haben. Insgesamt 66 Opfer haben bereits eine Anzeige bei der Polizei gemacht.

Die Polizei der Station Lumpini ermittelt auf Hochtouren in diesem Zusammenhang. Recherchen haben ergeben, dass ATM Automaten der Kasikorn Bank an der Wireless Road mit Skimming Geräten manipuliert wurden. Mit den gespeicherten Daten konnten die Betrüger die Konten der ahnungslosen Opfer plündern.
Es wird davon ausgegangen, dass weit mehr Personen von der Skimming Attacke betroffen sind. Alleine die Kasikorn Bank geht von 120 Fällen ihrer eigenen Kunden aus. Die Polizei weist Skimming Opfer darauf hin, dass sie sofort eine Anzeige bei der Polizei machen sollten.
Für den Schaden von nachweislichen Transaktionen von Betrügern, übernehmen die Banken jeweils den Schaden. Da die Transaktionen auf einen Betrug aus der Ukraine ausgeht, wird zur Zeit davon ausgegangen, dass es sich um Betrüger aus der Ukraine oder aus Russland handelt.

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