Sonntag, 8. September 2013

BMA bietet kostenlose Song Thaew Fahrten für Spätheimkehrer an


Bangkok - Die erst kürzlich gestartete Dienstleistung von kostenlosen Fahrten in Song Thaews, ein traditionelles thailändisches Verkehrsmittel, der Bangkoker Stadtverwaltung (BMA) soll Einwohnern, die spätabends von der Arbeit zurückkehren, ein sichereres Gefühl geben.

Die Freifahrten hatten zunächst nur eine Handvoll Pendler angezogen, aber die Beamten glauben, dass sich dies in den kommenden Wochen ändern wird, weil zu wenige etwas von dem Angebot wüssten.
Einige Leute waren anfangs zögerlich, als sie den Beamten im Song Thaew an den Straßenmündungen ihrer Sois in der Nacht stehen sahen. Sie dachten, die Beamten würden Ausschau nach Straßenhändlern halten. Aber so langsam erkennen sie, dass dem nicht so ist.


Das sogenannte „Safe Arrival Scheme“ ist Teil einer Verfahrensweise von Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra, um Einwohner der Stadt, die nach der Arbeit spätnachts in abgelegenen Nebenstrassen (Sois) nach Hause gehen, vor Kriminellen besser zu schützen.
Beamte haben riskante Sois in 50 Distrikten der Hauptstadt erkannt. Dort wird den Anwohnern jetzt ein Song Thaew zur Verfügung gestellt, der jeden Tag von 21.00 Uhr bis Mitternacht im Einsatz ist.
BMA-Sprecherin Threedow Aphaiwongs erklärte, dass der Dienst seit dem 19. August angeboten wird, der in Sois startete wo es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt und die Kriminalitäts-Rate recht hoch sei. Erkennen kann man die Fahrzeuge an den großen Bannern mit der Beschriftung: „Safe arrival Home with Thetsakij“, die auf beiden Seiten des Song Thaews befestigt sind.
Die kostenlosen Fahrten sind für Nachtschichtarbeiter, vor allem für Frauen, gedacht. Die Distriktverwaltungen werden mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten, um für den Service zu werben, sagte sie.

Text u. Bild: Wochen Blitz......

Samstag, 7. September 2013

Alkohol noch viel zu billig

Krisada verlangt eine zehnprozentige Preiserhöhung für Lao Khao
Bangkok - Das sagt die Stiftung Thai Health Promotion, die sich für die Steuererhöhungen von alkoholischen Getränken ausgesprochen hat, aber noch viel drastischere Preiserhöhungen fordert.
Der Vorsitzende der Stiftung, Krisada Ruangareerat, erklärte auf einer Pressekonferenz am 6. September, er glaube sehr wohl, dass teurer Alkohol Leute vom Trinken abhalte, insbesondere Jugendliche. Daher solle die Regierung die Steuern weiter erhöhen, insbesondere für den bei den Einheimischen so beliebten „Lao Khao“.

Inzwischen wurden erste Zahlen veröffentlicht. Demnach werden Bier, Wein und Spirituosen je nach Produkt um fünf, zehn oder gar 20 Prozent teurer.
Bier wird zwischen drei und sieben Baht pro Flasche teurer, bei Spirituosen ist mit Mehrkosten von sieben bis 15 Prozent zu rechnen.
Die Verbrauchssteuer für Lao Khao beträgt zurzeit nur 0,92 Baht pro Flasche und wird nach der neuen Verordnung auf 2,70 Baht pro Flasche steigen. Für Krisada viel zu wenig, denn eine Flasche Lao Khao kostet nur zwischen 77 und 91 Baht.
Das Finanzministerium schätzt, dass mit der Steuererhöhung auf Alkohol über 10 Milliarden Baht in die Haushaltskasse fließen.

Text u. Bild: Wochen Blitz...............

Freitag, 6. September 2013

Thailand im Visier von lateinamerikanischen Drogenkartellen

Bangkok - Ein US-Beamter erklärte am Mittwoch, dass lateinamerikanische Drogenkartelle zunehmend größere Mengen von Kokain und Methamphetaminen in wohlhabende Länder Ostasiens schmuggeln.
In folge der sinkenden Nachfrage in den USA sind die kriminellen Banden auf der Suche nach neuen Märkten, sagte William Brownfield, US-Staatssekretär der International Narcotics and Law Enforcement Affairs, auf einer Pressekonferenz in Manila.

Nachdem die Vereinigten Staaten den Drogenschmuggel aus Südamerika erfolgreich unterbrechen konnten, suchen diese Organisationen neue Abnehmer. Einige davon in Ostasien.
Herr Brownfield hatte seine zehntägige Asien-Tour am Mittwoch in Manila begonnen, um den Kampf gegen Drogen, Korruption und Menschenrechtsverletzungen zu fördern. Er flog noch am Abend nach Myanmar und soll heute in Thailand erwartet werden.
Der Konsum von Kokain in den USA ist in den vergangenen sechs Jahren um 40% gesunken. Zur gleichen Zeit sei der Gebrauch in Europa und Ostasien gestiegen. Methamphetamine werden auch von asiatischen Banden hergestellt, vor allem in Myanmar. Kokablätter hingegen, der Rohstoff für Kokain, werden ausschließlich in Bolivien, Peru und Kolumbien angebaut, sagte er.
Die USA versucht nun verstärkt mit den Behörden in den Philippinen zusammenzuarbeiten, dem Umschlags-Platz für Drogen und Handel mit südamerikanischen Kartellen, die in Ostasien verteilt werden sollen. Ermittler der philippinischen Drug Enforcement Agency haben nach der Verhaftung einer chinesischen Bande, die angeblich Methamphetaminhydrochlorid herstellte, eine Verbindung nach Mexiko hergestellt. Dies war im Januar des vergangenen Jahres. Es ist daher anzunehmen, dass Drogenkartelle aus Südamerika nicht nur Kokain auf den Markt bringen, sondern auch Methamphetamin.

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Donnerstag, 5. September 2013

Kautschukfarmer drohen Regierung

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Polizisten bewachen den Flughafen in Surat Thani

Bangkok - Die Verhandlungen zwischen Kautschukfarmern und Regierungsvertretern wurden am 4. September ergebnislos abgebrochen. Ein Abgeordneter, der über die Problematik im Parlament reden wollte, wurde von Polizisten abgeführt.

Die Farmer verlangen pro Kilo Rohkautschukmatte einen garantierten Preis von 120 Baht sowie 7 Baht pro Kilo Palmöl. Finanzminister Kittirat Na-Ranong bot Subventionen in Höhe von 1260 Baht pro Rai Plantagenfläche an – begrenzt auf 10 Rai pro Farmer.
Schließlich gaben die Farmer nach und verlangten 100 Baht pro Kilo, doch Kittirat wollte nicht entscheiden, ob die Regierung auf diese Forderung eingehen kann.
Die Farmer drohten daraufhin, die Proteste auszuweiten. Wenn ihnen die Regierung nicht entgegen komme, würden die Farmer wichtige Orte wie Flughäfen und Bezirksverwaltungen kapern oder belagern.


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Der Abgeordnete Watchara wurde abgeführt
 
Ein Polizeisprecher erklärte, man werde auf keinen Fall gestatten, dass die Demonstranten Flughäfen besetzen oder von der Außenwelt abschneiden. Dann bliebe der Staatsgewalt nichts anderes übrig als Gewalt anzuwenden. Er verwies darauf, dass eine Flughafenbesetzung als Terrorakt gewertet wird. Darauf stehe die Todesstrafe.
Die Polizei bewacht insbesondere die Flughäfen in Surat Thani, Krabi und Trang. Rund 2000 Farmer sollen sich nur rund 500 Meter vom Flughafen in Surat Thani entfernt befinden. Sie stehen rund 200 Polizisten gegenüber, die die Zufahrtsstraße bewachen.
Die Regierung lehnte den Antrag eines Parlamentariers von der Demokratischen Partei ab, das Thema in einer parlamentarischen Sondersitzung zu behandeln.
Der Abgeordnete Watchara Petthongverlangte mehrmals, dass die Abgeordneten zumindest 30 Minuten lang über die Probleme der Kautschukfarmer debattieren.
Parlamentspräsident Somsak Kiatsuranont wies Watchara zurecht. Als dieser nicht hören wollte, rief Somsak die Polizei und ließ Watchara abführen. Es kam zu einem Gerangel im Sitzungssaal, bei dem Watchara leicht verletzt wurde.
Ein anderer Abgeordneter der Demokratischen Partei wunderte sich, weshalb jetzt regelmäßig die Polizei zu Gast im Parlament ist. Ob dies etwa Machtmissbrauch sei, fragte Prasert Phongsuwansirirhetorisch.
Als im Parlament wieder Ruhe einkehrte, beschäftigte sich die Regierung mit dringend anliegenden Dingen: Es ging um die zweite Lesung der geplanten Verfassungsänderung.

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Chaos bei der Eisenbahn


Bangkok - Der Stromausfall in einem Kontrollsystem im Bangkoker Bahnhof Hua Lamphong führte am 4. September zu Zugausfällen und Chaos. Am selben Tag gab es zwei Unfälle, in die Züge verwickelt waren.

Die staatliche Eisenbahngesellschaft SRT ist dringend reformbedürftig. Deutlich wurde dies, als gegen sechs Uhr morgens das Weichenstellsystem ausfiel und kein Zug in den Bahnhof Hua Lamphong hineinfahren oder herausfahren konnte. Techniker bemühten sich, das automatisierte Programm zu überschreiben, damit die Weichen von Hand gestellt werden konnten.
Über zehn Züge mit Hunderten Passagieren waren betroffen, teilweise hatten die Bahnen bis zu zwei Stunden Verspätung.
In Phrae entgleiste am 4. September eine Lokomotive in einer Kurve, weil der Zugführer in eine Baustelle hinein fuhr.
Am selben Tag starb ein Bahnmitarbeiter in Chonburi. An einem Bahnübergang hielt ein Laster nicht, als ein Zug herannahte, sondern fuhr weiter. Der Zug stieß mit dem Lastwagen zusammen, der wurde zur Seite geschleudert und tötete den Bahnmitarbeiter, der in der Nähe stand. Verletzt wurde auch eine Motorradfahrerin. Der Lastwagenfahrer suchte das Weite.

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Montag, 2. September 2013

Styropor bei Bau von Bangkoker Kondominium verwendet


Bangkok - Der Besitzer einer Eigentumswohnung des „The Base Sukhumvit 77“, welches von der Firma Sansiri Plc konstruiert worden ist, hat beim Beheben eines Regenwasserschadens in seiner Wohnungswand festgestellt, dass die Wand mit Styropor, Papier und anderen Stoffen gefüllt war.

Herr Kristopher George Houston, der Eigentümer, hat den Schaden auf der Facebook-Seite von Sansiri Family (https://www.facebook.com/sansirifamily) beanstandet und eine Erklärung gefordert. Er schrieb, dass an drei Fenstern in seiner Wohnung Regenwasser eintreten würde. Als er einen Ingenieur des Bau-Unternehmens RTH Construction Co kontaktierte, um den Schaden beheben zu lassen, fand der Arbeiter am 28. August in den Wänden neben dem Balkon und der Küche Styropor.
Der Bauarbeiter war ein wenig überrascht und sagte Herrn Houston, dass die Zwischenräume in den Wänden Zement enthalten müssten und wer diese Mauer errichtete muss Faul oder in Eile gewesen sein.


Das Börsenorientierte Unternehmen Sansiri Family hatte sich bis dahin noch nicht geäußert. Das Thema wurde auf dem Internetportal pantip.com veröffentlicht und tausende Nutzer teilten es.
Am Donnerstag schrieb Sansiri auf seiner Facebook-Seite, dass sie die Beschwerde des Eigentümers gründlich untersuchen werden. Am Freitag schließlich wurden die Wände in der Wohnung mit einem speziellen Hammer abgeklopft, um weitere Hohlräume ausfindig zu machen. Aber die Inspektion fand soweit keine weiteren.
Herr Uthai Uthaisaengsuk, ein Mitglied des Vorstandes von Sansiri, erklärte, dass das gesamte Gebäude inspiziert werden sollte. Dies kann aber laut des Unternehmens bis zu einem Monat in Anspruch nehmen. RTH Construction Co, die für den Bau des Kondominiums beauftragt wurde, könnte durchaus mit einer Klage rechnen und für den entstandenen Schaden aufkommen müssen, wenn sich herausstellen sollte, dass am Bau gepfuscht wurde.
Normalerweise werden solche Gebäude aus vorgefertigten Wänden gebaut. Laut dem Bau-Unternehmen bestehen nur 2% aus herkömmlichen Wänden. RTH Vize-Präsident Ongart Suwannakul hat sich offiziell entschuldigt und versprach, dass umgehend Reparaturen erfolgen. Des Weiteren wird ein Inspektions-Team ab dem 5. September mit modernster Messtechnik, die Integrität der Wände in allen Wohneinheiten überprüfen lassen.
Das Vertrauen der Käufer von diesen Wohnungen aber auch anderen Projekten von Sansiri Family ist seither erschüttert. Viele äußerten ihre Bedenken und drängten das Unternehmen, jedes Bauprojekt überprüfen zu lassen.

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Letzte Gruppe von Thais aus Ägypten evakuiert

Bangkok - Die vorerst letzte Gruppe der aus Ägypten evakuierten Thailänder, bestehend aus 49 Studenten, kam am Sonntagvormittag in Bangkok an. Peerasak Chantavarin, Botschafter des Außenministeriums begrüßte die jungen Männer und Frauen am Suvarnabhumi Airport. 

Minibusse des "Prachabodee Operation Center", das dem Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit angehört, brachten die Ankömmlinge in ihre Heimatprovinzen.
Thailands Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit der thailändischen Botschaft seit dem 19. August 1.192 Staatsbürger mit 8 separat organisierten Flügen nach Hause bringen können. Etwa 150 bis 200 Personen verließen Ägypten auf eigene Faust.
Laut Herrn Peerasak haben es einige Studenten jedoch vorgezogen, aufgrund anstehender Prüfungen trotz der unsicheren Situation im Land zu bleiben. Allerdings befänden sich die freiwillig vor Ort gebliebenen Personen nicht in der Nähe der Krisengebiete. Nichtsdestotrotz sei die thailändische Botschaft darauf vorbereitet auch die verbliebenen Studenten kurzfristig in Sicherheit zu bringen.
Auch über 50 thailändische Arbeiter haben es wegen ihrer Jobs vorgezogen in Ägypten zu bleiben. Die Botschaft hat Kontakt mit den Arbeitgebern aufgenommen, damit die Arbeiter im Zweifelsfall schnell evakuiert werden können.