Montag, 19. August 2013

900 Thais sollen Ägypten verlassen

Bangkok - Premierministerin Yingluck hat die Evakuierung von Thais in Ägypten angeordnet, weil die Gewalt in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land einen kritischen Punkt überschritten hat.
Außenminister Surapong Tovichakchaikul, der zuvor angekündigt hatte, man sei auf eine Evakuierung vorbereitet, der WOCHENBLITZ berichtete, will nun die Thais so schnell wie möglich aus dem Land holen.

 
Rund 900 Thais sollen zurückgeholt werden, die Evakuierung soll bereits am 18. August anlaufen, indem eine Chartermaschine aus Kairo entweder nach Dubai oder Amman fliegt. Von dort aus soll es dann mit einer Maschine von Thai Airways nach Hause gehen.
Am 17. August kam es in Ägypten wieder zu Schießereien zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Präsidenten. Mitglieder der Moslembruderschaft hatten sich in einer Moschee verschanzt, die von Polizei und Armee gestürmt wurde.
Allein in den letzten 24 Stunden sollen nach offiziellen Angaben 173 Menschen ums Leben gekommen sein.

Text u. Bild: Wochen Blitz.....

Freitag, 16. August 2013

Umfrage: Bus Nr. 8 hat schlechtesten Service in Bangkok

Bangkok - Verkehrsminister Chadchart Sittipunt begleitete am Donnerstag die Fahrt auf einer privaten Buslinie der öffentlichen Verkehrsmittel in Bangkok, die bei einer Umfrage auf seiner persönlichen Facebook-Seite von den Teilnehmern mit dem schlechtesten Service in der Hauptstadt bestimmt wurde.
Herr Chadchart schrieb auf seiner Facebook-Seite, dass er den Bus Nr. 8, der zwischen Happy Land (Bang Kapi) und der Phra Buddha Yodfa Brücke (Saphan Phut) verkehrt, bestieg, um den Service aus erster Hand zu erleben.

Die Busse würden nicht sehr schnell fahren, wahrscheinlich wegen des starken Verkehrsaufkommens, schrieb er. „Der Busfahrer erzählte mir, dass sie kein geregeltes Gehalt verdienen würden, sondern von den verkauften Tickets entlohnt werden. Das ist der Grund, weshalb sie normalerweise so schnell unterwegs sind, um so viele Passagiere wie möglich aufzunehmen. Sie arbeiten von fünf Uhr in der Früh bis abends um 17.00 Uhr“, schrieb der Minister.
Im Gegensatz dazu erhalten die Mitarbeiter der Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) ein Monatsgehalt und verdienen zusätzlich noch etwas vom Verkauf der Tickets.

Er führte den schlechten Service auf der Route der allgemeinen Misswirtschaft der Buslinien-Betreiber aus der Zusammenarbeit des öffentlichen sowie des privaten Sektors zurück. Etwa die Hälfte der Buslinien in der Stadt laufen unter dieser Konzession, während die andere Hälfte von der BMTA verwaltet wird.
Laut der Facebook-Umfrage über die Qualität der Dienstleistung von Bangkoks Bussen, ist die Linie 8 mit 223 Stimmen mit großem Abstand als die schlechteste eingestuft worden, gefolgt von Busroute Nr. 44 (31 Stimmen), Nr. 1 (23), Nr. 16 und 92 (18) sowie Nr. 75 und 122 (17).
Auf der bekanntesten Webseite in Thailand (pantip.com) kritisierten Internutzer auch die berüchtigte Buslinie Nr. 8. Einer schrieb, wenn Sie den Busfahrer auffordern anzuhalten, wird er es erst an der nächsten Bushaltestelle tun und ab Mitternacht fahren sie meistens mit Vollgas.
Einige andere Nutzer kommentierten: „Ich weiß nicht ob ich in einem Bus oder einer Achterbahn sitze.“ „Linie Nr. 8 ist legendär. Wenn ich in Eile bin fahr ich mit diesem und keinem anderem.“ „Die Busse Nr. 8 sind rosafarben, aber der Service kommt aus der Hölle.“

Cop ballert mit einer M16 auf Polizeirevier

Bangkok - Ein hochrangiger Polizeibeamter hat am Mittwochnachmittag anscheinend ohne ersichtlichen Grund mit einem M16 Sturmgewehr auf einen Raum der Klong Tan Polizeistation im Bangkoker Distrikt Suan Luang ein paar Kugeln abgefeuert. Bei dem Vorfall wurde glücklicherweise niemand getötet oder verletzt.

Der Beamte ist nach der Tat mit seinem Fahrzeug geflohen und ist seitdem nicht mehr gesehen worden. Die Polizei hat einen Haftbefehl ausstellen lassen, um den Mann unter dem Vorwurf des illegalen Besitzes einer Kriegswaffe, die er in der Öffentlichkeit nutzte, zu verhaften.
Oberstleutnant Burin Lalitathada, Inspektor von der Bang Yi Rua Polizeiwache, feuerte auf einen Untersuchungsraum des Reviers in Bangkok und hinterließ die Waffe und zwei Magazine, bevor er mit seinem Honda SUV davonfuhr. Die Eingangstür und die Außenwände des Gebäudes wurden von den Patronen getroffen.
Über das Motiv von Oberstleutnant Burin kann bisher nur spekuliert werden. Ein Kollege und Freund des Polizisten sagte, dass er kürzlich von seinem aktiven Dienst in den Verwaltungbereich versetzt wurde. Es kann aber auch die Möglichkeit bestehen, dass er ein persönliches Problem hatte.
Sobald der Polizist in Gewahrsam ist, wird er um ein disziplinarisches Verfahren nicht herumkommen können und eine entsprechende Strafe erhalten.

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Donnerstag, 15. August 2013

Unwetterwarnung für 27 Provinzen



Bangkok - Der Taifun Utor, jetzt als tropisches Sturmtief klassifiziert, wird in 27 thailändischen Provinzen heftige Regenfälle auslösen. Das Meteorologische Institut gab eine entsprechende Unwetterwarnung heraus, die bis zum 16. August gültig ist.

Betroffen sind folgende Provinzen:Amnat Charoen, Beung Kan, Chaiyaphum, Chanthaburi, Chonburi, Kalasin, Khon Kaen, Krabi, Loei, Maha Sarakham, Mukdahan, Nakhon Panom, Nong Bua Lamphu, Nong Khai, Phang Nga, Phuket, Ranong, Rayong, Roi Et, Sakhon Nakhon, Si Saket, Trang, Trat, Ubon Ratchathani, Udon Thani und Yasothon.

Ferner wurden Reisende nach China, Macao und Hongkong aufgefordert, sich vor der Abreise über die Wetterbedingungen in den Zielgebieten zu erkundigen.

Text u. Bild: Wochen Blitz.....

Mittwoch, 14. August 2013

Moralischer Sittenverfall in Thailand?

Bangkok - Laut einer aktuellen Umfrage von Abac Poll glauben 75,2% der Befragten, dass in Thailand die moralischen Standards gesunken sind. Das wirft eine Interessante Frage auf: „Wer regelt Thailands moralische Standards?“ Die kurze, offizielle Antwort: „Thai-Buddhismus“

Thailand ist ein buddhistisches Land mit mehr als 80% der Bevölkerung, die behaupten, der Religion zu folgen. Es ist üblich für Thais, ihre moralischen Normen mit jemanden zu assoziieren, ob es eine höhere Macht ist oder einem Verhaltenskodex zu folgen. Das grundlegende religiöse Prinzip des Buddhismus sind fünf Gebote:
1. nicht Töten
2. nicht Stehlen
3. keinen Ehebruch begehen
4. nicht Lügen
5. keinen Alkohol konsumieren
Doch wir hören oft über die Verletzung dieser fünf Gebote aus dem ganzen Land. Hinsichtlich der thailändischen Gesellschaft ist Töten, Stehlen, Ehebruch und Alkoholkonsum ein allgemeines Vorkommen. Aber bedeutet dies einen moralischen Niedergang? Nein, nicht nach diesem Bericht.
Im Jahr 2012 fand eine globale Umfrage von Durex statt. Von 29.000 befragten Männern und Frauen aus 36 verschiedenen Ländern, waren Thai-Männer Nummer Eins und Thailänderinnen auf Platz zwei, die unter den meisten untreuen Eheleuten in der Welt eingestuft wurden.

 
Lügen ist auch weit verbreitet, wie von der thailändischen Regierung belegt werden kann. Politiker sind der Auffassung, dass es manchmal notwendig sei, die Bevölkerung zu belügen, um die Stabilität im Land aufrecht zu erhalten. Lügen unter den Gesellschaftsschichten in Thailand sind ebenso weit verbreitet, wie auch die Wahrheit zu unterdrücken, um das Gesicht zu wahren. Lügen sind anscheinend kulturell unvermeidlich.
Aber wenn diese Umfrage nicht die moralischen Standards, sondern die buddhistischen Praktiken verglich, wie der Besuch eines Tempels an buddhistischen Feiertagen oder Hochzeitsfeiern und mit der Einstellung und Verhalten im Alltag, wie würde dann die Analyse aussehen? Die religiösen Gebote würden nicht einmal erwähnt.
Ethik, so scheint es, ist den Regeln zu folgen, anstatt Selbstbewusstsein und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen zu zeigen oder die Bereitschaft aufzubringen jemanden keinen Schaden zuzufügen oder in seinen Gefühlen zu verletzten. Und Ethik braucht einen Führer, vorzugsweise ein Oligarch mit seinem Scharfsinn zu der Öffentlichkeit zu reden. Seltsam, denn dies steht in direktem Widerspruch zu der buddhistischen Philosophie.
Auch Herr Chinnapat Bhumirat, Staatssekretär des Bildungswesens in Thailand, ist der Auffassung, dass in Klassenzimmern zu wenig über die Probleme der Moral unterrichtet wird. Es sollten daher mehr religiöse und spirituelle Führer eingeladen werden, die den Schülern das moralische Gewissen und Verständnis von Ethik vermitteln könnten, sagte er.
Die Umfrage von Abac Poll fand zwischen dem 14. und 17. Juli in 17 Provinzen statt, bei der 2.102 Menschen befragt wurden. Die Studie konzentrierte sich auf den Asarnha Bucha Day und ethische Vorbilder. Die Befragten könnten die Gesellschaft von ganz Thailand darstellen.

Text u. Bild: Wochen Blitz.....

Samstag, 10. August 2013

PTT und Bang Chak senken Benzinpreise

Bangkok - Am Samstag, den 10. August 2013 senkt PTT und Bang Chack die Benzin-Preise um 30 Satang. Die gute Nachricht hat leider keinerlei Auswirkungen auf die Diesel und E85 Preise.

Der Liter Gasohol 95 kostet somit neu 39.33 Baht. E20 hat einen Wert von 34.38 Baht, E85 wird zum Preis von 23.18 gehandelt, während das Gasohol 91 für 36.88 Baht pro Liter zu haben ist. Der Liter Diesel kostet 29.99 Baht.

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Freitag, 2. August 2013

Notstandsverordnung über drei Bangkoker Bezirke verhängt


Bangkok - Das Kabinett entschied am 31. Juli, die Notstandsverordnung in Form der sogenannten ISA-Gesetze (Internal Security Act) über drei Bezirke in Bangkok zu verhängen. Die Notstandsverordnung gilt vom 1. bis zum 10. August.

Grund ist die Ankündigung mehrerer Anti-Regierungsdemonstrationen, die während der Wiedereröffnung des Parlaments stattfinden sollen. In diesen ersten Sitzungen soll auch über das umstrittene Amnestiegesetz debattiert werden.

Sicherheitskräfte trainieren für Einsätze bei den angekündigten Demonstrationen

Neben diversen politischen Gruppierungen, die sich teils zusammengeschlossen haben, kündigte auch die oppositionelle Demokratische Partei Demonstrationen gegen das geplante Amnestiegesetz an.
Der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Paradorn Pattanatabut,teilte mit, dass die Notstandsgesetze für die Bezirke Dusit, Phra Nakhon und Promprap Sattruphai gelten. Auf diese Weise solle sichergestellt werden, dass es zu keinen Vorfällen komme, die die nationale Sicherheit gefährden.
Paradorn rechnet damit, dass möglicherweise eine große Anzahl von Demonstranten protestieren und die Situation außer Kontrolle geraten könne. Er will nicht ausschließen, dass es zu Gewalttätigkeiten kommt und die Demonstranten den Regierungssitz belagern oder gar besetzen.

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