Samstag, 28. September 2013

Yingluck verteidigt häufige Auslandsreisen

Premierministerin Yingluck erntet Kritik
weil sie häufig ins Ausland reist
Bangkok - Premierministerin Yingluck plant, in die USA und nach Russland zu reisen und verteidigte ihre häufigen Besuche im Ausland. Der Vize-Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Wichawat Issarapakdee,ließ wissen, dass die Reisen nötig seien, um Thailands Stellenwert in der Welt zu verbessern.

Die Reisen seien in drei Kategorien eingeteilt: Am wichtigsten sei der Besuch in Ländern in der südostasiatischen Region, um bilaterale Beziehungen zu vertiefen. Dann stünden Länder von strategischer Wichtigkeit auf dem Programm, dazu gehören China, Japan und Südkorea. Durch Besuche in anderen Regionen sollen der Handel und der Tourismus verbessert werden. Zu letzterer Kategorie zählen Länder wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Was die geplanten Reisen in die USA und nach Russland betrifft, so dienen diese allerdings einem ganz anderen Zweck: Thailand strebt an, in den Jahren 2017 und 2018 einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu erhalten.

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Freitag, 27. September 2013

U-Bahn-Tunnel trotz abgesackter Straße angeblich intakt

Bangkok - Gegen 02:00 Uhr morgens sackte ein Teil der Fahrbahn der Charoenkrung Road vor dem Leng Noei Yi Tempel (Wat Mangkorn Kammalawat) ab, sodass ein Krater auf der Baustelle über dem Tunnel entstand, wo die MRT Blue Line Erweiterung entstehen soll.

Auf einer hastig einberufenen Pressekonferenz gab sich Verkehrsminister Chadchart Sittipunt alle Mühe zuversichtlich zu wirken und erklärte, dass der unterirdische Tunnel völlig intakt sei, auch wenn ein Teil der darüber verlaufenden Straße aufgrund des Regens nachgegeben habe und eingestürzt sei.
„Der Krater war anfangs etwa 25 Zentimeter tief, aber ich trommelte sofort die Arbeiter zusammen und befahl, tiefer zu graben, um die Ursache des Einsturzes herauszufinden“, berichtete Bauleiter Kamol Mahaphon.
Schon während des Grabens habe das Team bemerkt, dass der Boden durch massive Wasserschäden total aufgeweicht gewesen sei. Er habe dann sofort die zuständigen Behörden inklusive der Wasserwerke benachrichtigt, sagte Herr Kamaol vor Journalisten.
Verkehrsminister Chadchart betonte mehrfach, dass die abgesackte Straße keinen Einfluss auf den Bau der MRT Blue Line Erweiterung habe, weil der dafür errichtete Tunnel schließlich 25 Meter tief unter der Erde liege.
Pisitchanon Niwattanakul, ein Mitglied der Leng Noei Yi Tempel-Vorstands fügte hinzu, dass der Tempel durch die eingestürzte Fahrbahn nicht beschädigt worden sei und die Tempel Leitung voll und ganz hinter dem Bau der MRT Blue Line Erweiterung stehe, da die Einrichtung dadurch besser zu erreichen sei.

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74-Jährige zu drei Jahren Haft verurteilt

Bangkok - Das Berufungsgericht reduzierte am Donnerstag die Gefängnisstrafe einer 74 Jahre alten Thailänderin um vier Monate auf drei Jahre. In diesem Fall aus dem Jahr 2011 hatte der Strafgerichtshof Frau Thongdee Jaemsri für den Tod eines 20-jährigen Studenten schuldig gesprochen und zu drei Jahren und vier Monaten verurteilt.

Frau Thongdee hatte den Zaun um ihr Haus im Bangkoker Distrikt Lat Phrao unter Strom gesetzt, um Hausfriedensbrüche zu verhindern. Der Student hatte versucht, auf ihr Grundstück zu gelangen und blieb im Drahtzaun hängen. Er starb an einem Stromschlag.
Die Polizei fand heraus, dass die ältere Hausbesitzerin dies anscheinend nicht ohne Grund machte. Sie hatte auf ihrem Grundstück Kratom angebaut und wollte es verkaufen. Insgesamt wurden 41 Kilogramm sichergestellt.
Der Anbau und Verkauf von Kratom, einer in Thailand heimischen Pflanze, ist verboten. Es gilt unter dem Betäubungsmittel-Gesetz als milde Droge neben Marihuana. Das Berufungsgericht begründete die Haftreduzierung damit, dass der Student versucht habe, widerrechtlich auf das Grundstück der Frau zu gelangen.

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Donnerstag, 26. September 2013

CP wehrt sich gegen Berichte über H5N1 Ausbruch in einigen Betrieben

Bangkok - Am 20. September sorgten Meldungen über einen Ausbruch von Vogelgrippe im CP-Tower an der Silom Road für Verwirrung. Gesundheitsminister Pradit Sintawanarong hatte auf einer Pressekonferenz klargestellt, dass es sich nur um ein Missverständnis handele, und der angeblich mit einem H5N1-Virus infizierte Mitarbeiter lediglich an einer ganz normalen menschlichen Grippe erkrankt sei (WOCHENBLITZ berichtete: http://tinyurl.com/lpf2z6y).

Nun rollt erneut Ärger auf die Charoen Pokphand Unternehmensgruppe (CP) und deren Tochtergesellschaft Charoen Pokphand Foods (CPF) zu, denn in neuen Berichten auf diversen sozialen Netzwerken wird nun behauptet, dass in mehreren CP/CPF-Hühnerbetrieben die Vogelgrippe ausgebrochen sei und die Firmengruppe alles nur menschenmögliche unternehme, um dies zu vertuschen.

 
Payungsak Somyanontanakul, stellvertretender Direktor der CP-Dienstleistungs- und Management-Abteilung/Bereich Geflügel, zeigte sich auf einer weiteren Pressekonferenz verärgert und erklärte, dass man im Gegensatz zu den Meldungen über den H5N1 Ausbruch im CP-Tower bei den neuesten Anschuldigungen nicht mehr von einem Missverständnis sprechen könne. „In diesem Fall handelt es sich um absichtlich und gezielt gepostete Falschmeldungen, mit denen der oder die Täter der Charoen Pokphand Unternehmensgruppe Schaden zufügen wollen“, sagte Herr Payungsak vor Journalisten.
Der stellvertretende Direktor betonte, dass die CP Unternehmensgruppe nicht nur von dem Department of Livestock Development (DLD) zertifiziert worden sei und regelmäßig kontrolliert werde, sondern auch im Interesse der Verbraucher mit dem Ministry of Public Health auf freiwilliger Basis zusammenarbeite und regelmäßig Proben aus der Geflügelproduktion an die Labore des Gesundheitsamtes zur Untersuchung schicke. Die Kontrollen seien so intensiv und häufig, dass sich ein Vogelgrippen-Ausbruch in einem Betrieb unmöglich geheim halten lasse ... was im Übrigen auch gar nicht der Politik des Unternehmens entspreche.       

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Mittwoch, 25. September 2013

Thai-Schüler haben Leseschwierigkeiten

Bangkok - Das Amt für Grundbildung (Obec) legte alarmierende Zahlen vor. Demnach haben fast ein Viertel aller Schüler der Klassen 3 bis 6 Schwierigkeiten beim Lesen und bräuchten dringend Hilfe
  Knapp 890.000 Schüler absolvierten einen Test, Obec veröffentlichte die Ergebnisse am 24. September.
Rund 25% der getesteten Schüler konnten entweder gar nicht lesen oder nur etwas. Einige konnten lesen, aber nicht verstehen, was sie lasen bzw. nur ein wenig von dem Gelesenen verstehen.
Die meisten Schwierigkeiten haben Schüler in den Provinzen Nakhon Phanom und Chiang Mai sowie den drei südlichen Unruheprovinzen Narathiwat, Pattani und Yala.
Bildungsminister Chaturon Chaisaeng will mit Lehrern Nachhilfekurse organisieren, damit die Lesefähigkeiten der Schüler verbessert werden. Chaturon machte die Lehrer für dieses Desaster nicht verantwortlich, vielmehr sei es das Bildungssystem, das völlig versage.

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(rgt) Wundert mich überhaut nicht. Solange hierzulande ein Comic-Heft als Buch bezeichnet wird, wird sich auch schwerlich etwas ändern. Zudem kann man seine Bildung auch aus dem TV beziehen.(Die Soap-Operas eignen sich dazu am besten) Ein neues Handy versteht man auch ohne die Alnleitung und zu den Dingen, die einen interessieren (Essen, Moped, Klamotten, Duftwässerchen usw) braucht man nun wirklich keine Bildung, zumal man diese ja schon mit der Muttermilch eingesogen hat. Wozu also Lesen lernen?

Dienstag, 24. September 2013

Touristen-Gericht eröffnete am Flughafen Suvarnabhumi

Bangkok - Ein besonderer Gerichtssaal wurde am Montag am Flughafen Suvarnabhumi eröffnet, um Beschwerden von Touristen zu behandeln. Die Initiative ermöglicht es Gerichten mit rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit ausländischen Besuchern schnell und effizient umzugehen.

Dieses Gericht ist nur für Touristen gedacht, weil sie nur kurze Zeit in Thailand verbleiben und ihr Fall demzufolge schnell abgeschlossen werden muss. Per Video-Link werden die Fälle mit dem Provinzgericht in Samut Prakan bearbeitet. Das Ziel ist es, die Zahl der Verbrechen am Flughafen zu reduzieren.

 Der Gerichtssaal befindet sich im CIP Room 4 auf der dritten Etage des Flughafens

Von Januar bis August wurden fast 2.000 Straftaten auf dem Flughafen gemeldet, meistens unbedeutende. Täglich reisen ungefähr 150.000 Passagiere ein. Es gingen Beschwerden über die Preisgestaltung von Taxifahrern und Betrug in Duty-Free-Shops, wo Touristen fälschlicherweise des Ladendiebstahls beschuldigt werden, ein.
Thailand erwartet in diesem Jahr rund 26 Millionen Touristen und plant insgesamt acht dieser Tourismus-Gerichtshöfe im ganzen Land zu eröffnen. Am 5. September wurde das erste besondere Gericht im Badeort Pattaya eröffnet, um kleinere Delikte, in denen Touristen beteiligt sind, zu behandeln. Ein weiteres Gericht sollte am Dienstag auf Phuket eröffnet werden.
Diese Initiative des Ministeriums für Tourismus und Sport wurde von der Reisebranche begrüßt.

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Montag, 23. September 2013

Burmesische Armee beschießt thailändisches Fischerboot

Bangkok - Die Royal Thai Navy missbilligte den Angriff von burmesischen Soldaten auf ein thailändisches Fischerboot, dass angeblich in einem überlappenden Grenzgebiet vor der Küste der Provinz Ranong segelte. Das Third Naval Area Command, die das Gebiet der Andamanküste überwacht, hatte den Angriff an das Hauptquartier in Bangkok weitergeleitet, die eine Dringlichkeitssitzung des Thai-Myanmar General Border Committees (GBC) einberief, um den Vorfall zu diskutieren.

 
Kriegsmarine-Sprecher Niphan Chamachot sagte, dass die 14 Mann starke Besatzung von Bord sprang, als das Fischerboot unter Beschuss geriet. Die Besatzung wurde von einem thailändischen Kriegsschiff gerettet. Allerdings ist das Fischerboot beschlagnahmt und der Kapitän verhaftet worden.
Der Zwischenfall kommt trotz einer gelockerten Beziehung zwischen Bangkok und Nay Pyi Taw in Anbetracht des jüngsten Besuchs von Burmas Obersten Befehlshaber Seniorgeneral Min Aung Hlaing Anfang letzter Woche. Er traf sich zu Gesprächen mit Premierministerin Yingluck Shinawatra, dem Verteidigungsminister und thailändischen Militärführern.
Niphan Chamachot sagte, dass die Situation bei weitem nicht so angespannt ist und fügte hinzu, dass solche Missverständnisse manchmal auftreten. Der Vorfall ereignete sich vor der Insel Ko Khom nahe einer umstrittenen Grenzelinie. Das thailändische Fischerboot namens Montri Thawisin 3 wurde von der burmesischen Marine beschossen, als es sich vor der Insel Ko Khom befand. Der Trawler wurde am Hafen bei Kawthaung angedockt, südlich von Burma. Aufforderungen seitens Thailand, dass Boot und seinen Kapitän freizulassen, scheiterten bisher.
Das Außenministerium hat zu dem Thema noch keine offizielle Mitteilung herausgegeben.

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Sonntag, 22. September 2013

Regierung hält an Staudamm-Plänen fest

Minister Plodprasop Suraswadi
Bangkok - Der Bau eines Staudammes im Mae Wong Nationalpark wird fortgesetzt, trotz Protesten von Umweltschützern, sagte der stellvertretende Premierminister Plodprasop Suraswadi am Freitag. So sieht es jedenfalls Herr Plodprasop nach dem Erhalt eines Schreibens von rund 50 Dorfbewohnern, die den Damm befürworten, die wie er daran glauben, dass Thailand weniger anfällig für Überschwemmungen wäre, sobald der Bau abgeschlossen ist.

„Die Regierung könne es sich nicht leisten, Schäden zuzulassen wie sie die Hochwasser-Katastrophe 2011 verursachte“, sagte er und fügte hinzu, dass er die Menschen verstehe, die sich dem Staudamm-Projekt widersetzen. „Ich muss ihnen für ihre Liebe zur Natur danken, aber ich liebe die Thailänder mehr.“
„Das Leben und die Sicherheit für Thais steht über anderen Dingen. Ein Wald kann wieder aufgebaut werden und Tiere können darin aufwachsen. Sollte aber eine weitere Flut kommen, gibt es keine Menschen mehr. Das Land wäre nicht in der Lage, sich zu schützen“, sagte er.

Staudamm-Gegner auf ihrem 388km langen Protestmarsch in die Hauptstadt
Staudamm-Gegner auf ihrem 388km langen Protestmarsch in die Hauptstadt
 
Der Mae Wong Staudamm wird gebaut, obwohl dieser nach einer Studie über die Folgenabschätzung für die Natur nicht genehmigt worden ist. Allerdings würde die Regierung von ihrer Entscheidung nicht abrücken, sagte Herr Plodprasop.
Der Mae Wong Staudamm ist nur eines von insgesamt 21 Projekten, die unter den Hochwasserschutz-Regelungen der Regierung mit einem Budget von 350 Milliarden Baht fallen. Herr Plodprasop ist Leiter dieses Programms.
Der Mae Wong Nationalpark umfasst ein Gebiet von fast 900 Quadratkilometern (558.750 Rai) unberührter Waldfläche in der Provinz Nakhon Sawan. Wenn der 13 Milliarden Baht teure Damm fertig gestellt ist, werden etwa 18 Quadratkilometer oder 13.260 Rai (2%) fruchtbaren Waldes im Park überschwemmt.
Umweltschützer der Seub Nakhasatien Stiftung organisierten einen Protestmarsch, der sie von Nakhon Sawan nach Bangkok führt. Sie wurden gestern in der Hauptstadt erwartet. Herr Sasin Chalermlap, Generalsekretär der Stiftung und 25 andere Umweltschutz-Gruppen haben in der vergangenen Woche eine Petition dem Amt für Natural Resources and Environmental Policy and Planning (ONEP) überreicht, in dem sie einen Baustopp des Projekts forderten und den Bericht für die Folgenabschätzung auf die Umwelt an den Verwaltungsrat für Nationale Umweltplanungen übermitteln.
Herr Sasin Chalermlap, der den Protestmarsch führt, sagte, Umweltschützer fanden die Studie fehlerhaft in dem wichtige Informationen über die ökologischen Systeme und die möglichen Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt fehlt. Es gibt auch keine soliden Beweise, dass das Projekt soziale und wirtschaftliche Vorteile bringen würde.
Herr Plodprasop sagte, dass der Damm einige Waldflächen zerstören wird, aber er würde sie wieder nachwachsen lassen. „Ich werde alle Staudamm-Gegner einladen, um bei der Wiederaufforstung mitzuhelfen. Sie bekommen Geld und einen Standort.“ Der Wald würde laut seiner Aussage rekonstruiert, noch bevor der Damm gebaut würde.
Bewohner, die den Staudamm befürworten, werden am kommenden Mittwoch eine Kundgebung vor dem Bezirksamt in Mae Wong abhalten.

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